Ein Tierdrama zeichnet sich im Basler Zoo ab: Ein am 6. November im Zoo geborenes Nilpferdjunge soll zu Raubtierfutter werden, weil der Zoo keinen Platz hat. Nur noch ein Wunder kann den kleinen 50 Kilo schweren Nilpferdbuben Farasi davor retten, verfüttert zu werden.
„Wenn wir keinen geeigneten Platz für ihn finden, wird er eingeschläfert und verfüttert“, zitiert der Schweizer „Sonntags-Blick“ die Mediensprecherin des Basler Zoos, Tanja Dietrich. Farasi würde dann zum Fraß der Fleischfresser im Basler Zoo.
Der junge Nilspferdbulle ist einfach überzählig. Der Basler Zoo habe nur Platz für ein Nilpferd- Pärchen, nicht aber für eine ganze Familie. Dass Farasi ein Männchen ist, macht die Sache noch schwieriger. Jedes Gehege verträgt nur einen Bullen. Sonst kommen sich die eifer süchtigen Männchen in die Quere.
Schon Farasis ältere Schwester Yala sollte in Basel verfüttert werden. Da geschah ein Wunder: Im Dubliner Zoo verschluckte sich ein Nilpferdweibchen an einem Tennisball - und Yala erbte ihren Platz. (mhe)
Nilpferd-Drama
Wie können sie es zulassen dass es Nachwuchs gibt, wenn sie ...