Gallischen Jona. „Basel hat seine neue Fähre spontan ins Herz geschlossen“, schreibt Stephan Moser vom Organisationskomitee des dreitägigen Fähri-Festes.
Nach dem Umhängen der Fähren wurde die alte ans Ufer manövriert und machte Platz für die erste Landung der neuen Fähre am Kleinbasler Steg. Begleitet vom Spiel der Zunft zu Schiffleuten folgte der feierliche Taufakt mit Champagner. Als gutes Omen werteten die Fährmänner um Urs Zimmerli die drei Versuche bis die Flasche am Bug des neuen Schiffs zerschellte. Der Taufpatin Yvonne Hürlimann standen Regierungsrat Hanspeter Gass, Brigitta Jenny, die Präsidentin des Fähri-Vereins Basel, sowie die Verantwortlichen der Stiftung Basler Fähren und der Fest-Organisation zur Seite.
Die neue Fähre ist etwa zwei Meter länger und auch etwas breiter als das alte Holzschiff. Sie liegt spürbar ruhiger im Fluss und ist leicht zu steuern. Der Kabinenaufbau aus Holz hat großzügige Fensterfronten und wurde nach dem traditionellen Bild einer Basler Fähre gestaltet. Mit Rücksicht auf die veränderten Bestimmungen hatte sich die mit der Beschaffung beauftragte Fachkommission für eine Grundkonstruktion aus Kunststoff entschieden.
Nach einer Revision auf dem Trockenen wird die alte Holzfähre in den nächsten Jahren von Spielaktionen als mobile Spielstätte für Kinder an wechselnden Standorten in der Stadt Basel eingesetzt. Mehrere Tausend Besucherinnen und Besucher genossen ein fröhliches und problemloses Fähri-Fest 2012 sowie die freie Fahrt mit der neuen „Vogel Gryff“ über den Rhein, heißt es in der Mitteilung.