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Kanton Basel Kantone wollen eine Raumordnung

29.09.2012
Kanton Basel -  Die beiden Basler Kantone sollen eine Grundlage zur Arbeitsplatzentwicklung und zum Bedarf an Wirtschaftsflächen für beide Kantone erstellen und in einer gemeinsamen Entwicklungsstrategie, eventuell mit Aargau, Solothurn und Jura die Entwicklungspotenziale der Wirtschaftsflächen zu mobilisieren. Dies ist eine der Forderungen, die die Handelskammer beider Basel aus einer Studie zum Nutzungspotenzial von Gewerbeflächen ableitet.Für die Region Basel lieg keine ganzheitliche Übersicht vor, wie Gewerbeflächen künftig genutzt werden können – weder in raumplanerischer noch in verkehrlicher Sicht, heißt es in einer Mitteilung dazu.
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Der Umgang mit Flächen in der räumlich stark beanspruchten Nordwestschweiz führe dazu, dass ein Unternehmen stark unter Druck geraten kann. Zudem würden neue Nutzungspotenziale nicht oder zu wenig erkannt und weiterverfolgt.

Deshalb analysierte die Kammer die Situation und definierte dafür 19 Wirtschaftsflächen, die überdurchschnittliches Potenzial aufweisen und einen bedeutenden wirtschaftlichen Beitrag leisten können. Durch geeignete Projekt- und Organisationsstrukturen müsse die Entwicklung vorangetrieben werden. Unter anderem sind direkte und kurze Anschlüsse an das übergeordnete Straßennetz sicherzustellen sowie die Engpässe auf dem Autobahnnetz, insbesondere Osttangente, zu beseitigen.

Mit der Analyse will die Handelskammer einen Beitrag zur Arealentwicklung in der Wirtschaftsregion Basel leisten. Gleichzeitig möchte sie dazu aufrufen, mit einer gemeinsamen regionalen Raumordnungspolitik und Wirtschaftspolitik in den Basler Kantonen die vorhandenen Potenziale zu nutzen und Verkehrsdefizite zu beseitigen.

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