Kanton Basel -
In der Region Basel wird die Integrationsarbeit für die internationalen Fachkräfte (so genannte Expats) weiterhin ausgebaut, schreibt das Präsidialdepartement in einer Mitteilung. Mit der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen der Verwaltung beider Basler Kantone, Basel Connect und der Industrie seien Projektideen erarbeitet worden, um die Integration der internationalen Fachkräfte zu verbessern.Der Bericht „Förderung der Integration durch Zusammenarbeit zwischen Expats und der Basler Bevölkerung – Basel Connect: Konferenz und Ergebnisse“ fasse diese Ergebnisse zusammen.
Gebündelte Kräfte würden die Integrationsarbeit verbessern. Die ausländischen Fachleute würden eine wachsende Gruppe unter den Migrantinnen und Migranten in der Region Basel bilden. Sie brächten vielfältige Potenziale mit sich und spielten eine bedeutende volkswirtschaftliche Rolle. Dem vorhandenen Willen zur Integration seitens der Fachkräfte und ihrer Familien stünden gewisse Hindernisse im Wege: Mangel an Sprachkenntnissen, fehlender Kontakt zu Einheimischen, Integration nur innerhalb des Unternehmens, Mangel an Akzeptanz. Diese Herausforderungen habe die Studie „Potenziale und Herausforderungen der Expats-Integration in der Region Basel“ beleuchtet.
Engagierte Expats hätten die Initiative Basel Connect gegründet und bemühten sich, den Forderungen aus der Studie durch ehrenamtliche Arbeit, private Initiativen und Nutzen von Synergien in Zusammenarbeit mit den Kantonen und der Industrie gerecht zu werden. Diese Zusammenarbeit habe mit einer Konferenz im August 2011 begonnen. Rund 150 Personen diskutierten in Workshops und einem Podiumsgespräch Bedürfnisse und Wünsche der internationalen Fachkräfte. Projektideen wurden daraus erarbeitet, um die Integration zu fördern und den Austausch mit der Basler Bevölkerung zu unterstützen. Der Bericht „Förderung der Integration durch Zusammenarbeit zwischen Expats und der Basler Bevölkerung – Basel Connect: Konferenz und Ergebnisse“ werde jetzt veröffentlicht.
Basel-Land und Basel-Stadt seien sehr interessiert, dem Bedarf der ausländischen Fachkräfte nach Information und nach Anschluss an die Basler Bevölkerung nachzukommen und ihre Potenziale und Ressourcen in die Gesellschaft einzubringen, heißt es weiter. Unter anderem unterstützten die beiden Kantone die Arbeit von Organisationen wie Basel Connect, würden Begrüßungs- und Informationsveranstaltungen in verschiedenen Sprachen anbieten und eine Internet-Plattform den wichtigen Alltagsinformationen zur Verfügung stellen. Die Förderung der kulturellen Vielfalt, der Integration und der Gleichberechtigung aller Bevölkerungsgruppen in der Region habe für die Verwaltung beider Kantone Priorität.