Hier kreuzen sich Hochgeschwindigkeits- und Fernverkehrszüge aus Frankreich und Deutschland, der wachsende internationale Güterverkehr sowie der regionale Schienenverkehr auf den gleichen Geleisen. Dies erschwere es, den S-Bahn-Verkehr so gut zu entwickeln wie in anderen Agglomerationen, heißt es in einer Pressemitteilung vom Freitag. Ebenso herausfordernd seien eine langfristige und umfassende Verkehrspolitik und eine effektvolle Lobbyarbeit bei den nationalen Entscheidungsträgern für einen Raum, der sich auf drei Länder und in der Schweiz auf vier Kantone aufteilt. Beim Schienenverkehr kämen zudem verschiedene Eigentümer von Eisenbahninfrastrukturen und verschiedene Transportunternehmungen auf engstem Raum hinzu.
Umso wichtiger ist es, dass der Entwicklung des Bahnverkehrs im Raum Basel besondere Beachtung geschenkt wird. Am bk13 werden Informationen über die anstehenden Herausforderungen vermittelt und Lösungen aufgezeigt.
Getragen und ausgeführt wird der Kongress von den beiden Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt, der SBB, der Handelskammer beider Basel, der IHK Hochrhein-Bodensee, der IHK Südlicher Oberrhein sowie der Chambre de Commerce et d'Industrie Sud Alsace. Er richtet sich an Interessierte und Fachleute der drei Länder, an Transportunternehmungen und Planungsbüros, die sich mit dem Ausbau des Schienennetzes auseinandersetzen.