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Freiburg (kaz) Die Sprache der Behörden müsse „barrierefrei“ werden, so erklärte die Caritas anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Sie forderte mehr Verständlichkeit in Behördenschreiben, die in vielen Fällen schwer oder gar nicht zu verstehen sei.

Gerade für Menschen mit Lernschwierigkeiten seien Behördenbriefe manchmal ein ähnliches Hindernis, wie ein Treppenhaus ohne Fahrstuhl für einen Rollstuhlfahrer. Helfen könnte aus Sicht der Caritas die „Leichte Sprache“. Sie ist ein Konzept, das seit fünf Jahren vom „Netzwerk Leichte Sprache“ mit Sitz in Kassel verfolgt wird: Kurze, einfache Wörter, bekannte Begriffe statt „Fachchinesisch“ und kurze, klar formulierte Sätze gehören zu den Eigenschaften dieser Sprache. Öffentliche Gebäude und Bahnhöfe sollten mit leicht deutbaren Bildtafeln ausgestattet werden.