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Weil es ein 18-jähriger Fahranfänger im Allgäu mit seinen Schleuderversuchen übertrieben hatte, brach die Telefonverbindung zwischen zwei Bahnhöfen zusammen. Der Wagen des 18-Jährigen hatte einen Fernmeldemasten geknickt.

Der 18-Jährige hatte auf der winterlichen Fahrbahn einer Nebenstrecke mehrfach Schleuderversuche unternommen. Dabei verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Fernmeldemast. Dieser knickte ab und die Fernmeldeleitung riss. Zwischen den Bahnhöfen Mindelheim und Krumbach gab es deshalb längere Zeit keine normale Telefonverbindung mehr. Die Fahrdienstleiter der Bahn mussten sich mit Mobiltelefonen aushelfen, wie es im Polizeibericht heißt. Den 18-Jährigen, der nicht verletzt wurde, erwartet nun eine Strafanzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Den Schaden beziffert die Polizei mit rund 5000 Euro.