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Tödlich verletzt wurde in den Mittagsstunden des heutigen Freitag (2. Juli) ein 40 Jahre alter Autofahrer bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn A 7 auf Höhe der Anschlussstelle Berkheim.

Gegen 11.49 Uhr ereignete sich ein folgenschwerer Unfall auf der Autobahn A 7 auf Höhe der Anschlussstelle Berkheim im Unterallgäu. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei war es im Bereich der dortigen Baustelle in Fahrtrichtung Norden zu verkehrsbedingten Rückstauungen gekommen. Ein sich dem Stauende nähernder Lastwagen mit Anhänger prallte aus bislang unbekannter Ursache in die am Stauende wartenden Fahrzeuge und schob mehrere aufeinander.

Mehrere Personen wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten durch die Rettungskräfte aus ihren Fahrzeugen, zum Teil unter Einsatz der Rettungsschere, geborgen werden.

In dem vom Lastwagen als erstem erfassten Fahrzeug aus Norddeutschland saßen ein 40-jähriger Mann und eine 36-jährige Frau. Aufgrund der Schwere der bei dem Unfall erlittenen Verletzungen starb der Mann wenig später im Krankenhaus. Die 36-jährige Mitfahrerin wurde schwerstverletzt. Eine dritte Person, nähere Angaben zur Identität können noch nicht gemacht werden, wurde ebenfalls schwerst verletzt. Mindestens sieben Personen wurde bei dem Unfall leicht verletzt.

Der unfallverursachende Lastwagen, ein Fahrzeug mit 7,5 Tonnen samt einem zweiachsigen Anhänger, ist aus dem Landkreis Neustadt a.d. Aisch. Insgesamt waren zehn Fahrzeuge in den Unfall verwickelt, darunter der Laster, ein Wohnmobil sowie acht Autos.

Zwei Rettungshubschrauber sowie ein Polizeihubschrauber waren im Einsatz. Ein von der Staatsanwaltschaft Memmingen eingeschalteter Gutachter ist an der Unfallstelle und in die Ermittlungen mit eingebunden.

An der Unfallstelle waren mehr als 60 Kräfte der Feuerwehr, 30 Sanitäter sowie vier Personen des Kriseninterventionsteams.

Zur genauen Schadenshöhe können nach Polizeiangaben zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben gemacht werden, sie liegt aber in einem mindestens sechsstelligen Bereich.

Der Verkehr in Richtung Norden staute sich zeitweise mehrere Kilometer zurück, die Umleitungsstrecken waren überlastet. Aufgrund der umfangreichen Unfallaufnahme und den anschließenden Bergungsarbeiten werden die Behinderungen voraussichtlich noch mehrere Stunden andauern. Aktuell ist der Verkehr auf den Umfahrungsmöglichkeiten zähfließend.

Schrecklich
aber mir stellt sich die Frage: Was machen die Fahrer wärend sie ein Fahrzeug führen?
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