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Wald Mehr als ein Akt der Menschlichkeit

28.06.2012
Wald -  Mehrfache Blutspender sind zu Beginn der jüngsten Gemeinderatssitzung im Sitzungssaal des Walder Rathauses geehrt worden. Bürgermeister Werner Müller bezeichnete die Blutspende als eine wichtige Möglichkeit, seinen Mitmenschen zu helfen.

Mehrfache Blutspender sind ausgezeichnet worden: (vorn, v. li.) Ulrike Renz, Berlinde Homberger, Doris Beck, die stellvertretende Bereitschaftsleiterin Annette König, (hinten, v. li.) Bürgermeister Werner Müller, Ernst Stadler, Elmar Restle, Markus Droxner.  Bild: Häusler

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Mehrfach und immer wieder zur Blutspende zu gehen, sei ein durchaus beeindruckendes ehrenamtliches Engagement, nicht nur ein Akt der Menschlichkeit, sondern Leben rettend. Die Anzahl der Blutspenden bei den Terminen der Bereitschaft Walbertsweiler des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) seien die höchsten im Landkreis Sigmaringen, wobei der Landkreis selbst ebenfalls auf Landesebene im oberen Bereich liegt.

Die stellvertretende Bereitschaftsleiterin Annette König schloss sich den Worten des Bürgermeisters an und dankte den vielfachen Blutspendern im Namen der Bereitschaft: „Wir könnten lange ehrenamtlich arbeiten, wenn Sie nicht so treu und regelmäßig kommen würden!“ Die Blutspender erhielten Urkunde, Anstecknadel und ein Weingeschenk der Gemeinde.

Der neunte Weltblutspendertag am 14. Juni stand unter dem Motto: „Jeder Blutspender ist ein Held“, denn jede Blutspende rette bis zu drei Leben, wie es in einer Information des DRK heißt. Gerade im Sommer werden Blutkonserven knapp, denn viele Spender seien dann im Urlaub. Zudem ereigneten sich im Sommer mehr Unfälle, wie beim Auto- und Motorradfahren oder bei sportlichen Veranstaltungen. Vielfach würden nach diesen Unfällen auch Blutkonserven für die Versorgung der Verletzten benötigt. Zusätzlich werden Blutkonserven auch für die Behandlung von Krankheiten, wie Krebsleiden, gebraucht. Deshalb sei es wichtig, dass es Menschen gebe, die ihr Blut für Kranke und Verletzte spendeten.

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