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14.07.2012  |  0 Kommentare

Wald Aus dem Schritttempo auf 300 Stundenkilometer

Wald -  50 Bürger informieren sich im Feuerwehrhaus bei Neckarcom über schnelles Internet

Etwa 50 interessierte Bürger waren zur Informationsveranstaltung mit dem künftigen Betreiber des Breitbandnetzes, NeckarCom, gekommen.  Bild: Häusler



Rund 50 Bürger haben sich am Donnerstag im Feuerwehrhaus über die geplante Breitbandversorgung beim künftigen Betreiber des Glasfasernetzes, Neckarcom, informiert. Bürgermeister Werner Müller begrüßte die Anwesenden und Andreas Gräfe, einer der Geschäftsführer der BLS (Breitbandversorgungsgesellschaft im Landkreis Sigmaringen), zum „Abend des Breitbandes, dem Abend der Wahrheit“. Die Walder könnten heute ihre Fragen zum Thema Breitband stellen.

Neckarcom-Geschäftsführer Jürgen Herrmann stellte sein Unternehmen vor, eine Telekommunikationstochter der EnBW-Gruppe. „Wir haben uns gegenüber der BLS vertraglich verpflichtet, die Betriebsbereitschaft des Netzes bis spätestens 15. Februar 2013 zu erreichen, und diese Vereinbarung werden wir einhalten“, versprach Herrmann.

„Es wird ein sehr, sehr schneller Zugang zur Datenautobahn sein“, versprach Herrmann. Dazu zog er den bildhaften Vergleich heran, dass das heutige DSL Light mit einem Download von 384 kbit/s (Kilobits pro Sekunde) sowie einen Upload von 64 kbit/s einem im Schritttempo fahrenden Auto gleiche. Die Datenübertragungsrate von 35 000 kbit/s sei wie eine Fahrt mit 220 Stundenkilometern auf der Autobahn, 50 000 kbit/s seien mit 300 Stundenkilometern vergleichbar.

Herrmann ging auf die unterschiedlichen Angebotstarife und den Wechsel von einem anderen Anbieter zu Neckarcom ein, der in der Regel problemlos funktioniere. Anhand einer Karte zeigte er auf, welche DSL-Geschwindigkeiten in den Ortsteilen der Zehn-Dörfer-Gemeinde möglich sind. „Wir werden regelmäßig in Absprache mit der Gemeinde Bürgersprechstunden im Rathaus abhalten“, versprach er.

Jeder Interessierte erhielt bereits zu Beginn der Veranstaltung Vertragsunterlagen und einen Informationsflyer. Anschließend standen Berater der Neckarcom für Fragen der Bürger bereit.

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