Einen tollen Auftakt zum „Stettener Oktober“ markierte am Samstag der sechste „Stettener Frauenlauf“, der sich bei vielen Läuferinnen aus der Umgebung sehr großer Beliebtheit erfreut. Bei besten Bedingungen machten sich über 160 Athletinnen auf die fünf und zehn Kilometer langen Strecken, die sie durch die herbstliche Heuberglandschaft führten.
Allen Unkenrufen zum Trotz zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite, so dass die Stimmung unter allen Beteiligten schon vor dem Lauf bestens war. Nach der offiziellen Eröffnung des „Stettener Oktober“ durch den Präsidenten des Wirtschaftsverbundes, Oliver Neusch und Bürgermeister Gregor Hipp (der SÜDKURIER berichtete) stimmte Sporttherapeutin Barb Jungk das große Teilnehmerfeld mit launigen Worten, rhythmischen Übungen sowie dem augenzwinkernden Hinweis auf die ausgegebenen T-Shirts ein. Diese trugen heuer die Aufschrift: „Die Zukunft ist immer weiblich“ und sprachen den Teilnehmerinnen offensichtlich aus der Seele. Denn lauthals wurde der Slogan gemeinsam gesungen und das „Wir-Gefühl“ gefestigt, bevor es auf die Strecke ging.
Damit dort nichts schief geht und alle Läuferinnen bestens versorgt werden, hatten der TSV und der Skiclub Stetten wieder viele freiwillige Helfer aufgeboten, die für eine perfekte Organisation der Großveranstaltung sorgten. Wer sich von den Zuschauern nach dem Start schnell mal auf der parallel eröffneten Leistungsschau in der Alemannenhalle informieren wollte, musste sich beeilen, sofern er die ersten Zieleinläufe mitverfolgen wollte. Schon nach 21.30 Minuten erreichte Lokalmatadorin Ricarda Hotz vom TSV, die sich in blendender Verfassung präsentierte und ihren Konkurrentinnen nicht den Hauch einer Chance ließ, das Ziel. Ebenfalls in glänzender Form zeigte sich die erst 13-jährige Theresa Bosch, die als Zweitplatzierte in 25.54 Minuten das Ziel erreichte und als großes Nachwuchstalent des TSV gilt. Auf der zehn Kilometer-Distanz erwies sich in 45.45 Minuten Judith Gröner als unschlagbar, gefolgt von Andrea Synovzik, die 1.39 Minuten später das Ziel erreichte. Wie alle anderen Teilnehmerinnen wurden sie dort namentlich empfangen und von den Teams der Sparkasse Pfullendorf Meßkirch, vom Backhaus Mahl und der Firma Getränke Nolle mit frischem Müsli, Obst, Riegeln und Getränken versorgt. Den anschließenden„Wellness-Part“ übernahm das Team der Physiopraxis Braun, das die mit kostenlosen Massagen wieder für eine Lockerung der angespannten Muskulatur sorgte.
Als „äußerst positiv und höchst erfreulich“ bezeichnete Cheforganisatorin Barb Jungk die Tatsache, dass die Partner- und Jugendwertungen sehr gut angenommen wurden. So waren unter den Starterinnen auch viele Jugendliche und ganze „Familienverbände“, zum Teil mit drei Generationen, vertreten. Gegen 18 Uhr stand in der Alemannenhalle die Siegerehrung an, bei der die schnellsten in den jeweiligen Disziplinen vor großer Kulisse geehrt und ausgezeichnet wurden.
