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Sigmaringendorf Viel Spaß für Waldbühne-Fans

10.01.2012
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Mit dem „haus in Montevideo“ und „Schneewittchen“ stehen zwei attraktive Stücke auf dem Spielplan für das Jahr 2012.

Heiter und unterhaltsam wird der Theatersommer 2012. Die Sigmaringendorfer Waldbühne gab das Sommerprogramm für die bevorstehende Spielzeit bekannt: Während die Erwachsenenspielgruppe mit „Das Haus in Montevideo“ auf eine schon zweimal erfolgreich aufgeführte Komödie zurückgreift, spielen die Kinder- und Jugenddarsteller erstmals das Grimm-Märchen „Schneewittchen“.

Nachdem in den vergangenen Jahren auch mit dramatischeren Stoffen wie in „Les Misérables“, dem „Besuch der alten Dame“ oder „Jedermann“ große Erfolge auf der Waldbühne erzielt wurden, entschied sich die Spielerschar um Regisseur Joachim Link für die neue Spielzeit wieder einmal für eine Komödie. Aus der Feder des 1960 verstorbenen Deutsch-schweizerischen Schriftstellers Curt Goetz stammt „Das Haus in Montevideo“. Im Mittelpunkt des Werkes steht der äußerst tugendhafte Gymnasialprofessor Traugott Hermann Nägler, der von allen Bürgern hochgeachtet in einer deutschen Kleinstadt gemeinsam mit seiner Frau Marianne und zwölf Kindern ein beschauliches und gottgefälliges Leben führt. Eines Tages erreicht ihn die Nachricht vom Tode seiner Schwester, die nach einer unehelichen auf Traugotts Betreiben hin aus der Familie verstoßen worden und daraufhin nach Südamerika ausgewandert war. In ihrem Testament habe die Verstorbene nun aber Näglers älteste Tochter Atlanta bedacht. Doch ist die Erbschaft hat einen Haken: Atlanta erbt nur, wenn innerhalb eines Jahres im Hause Näglers ein uneheliches Kind geboren wird. Da sind Verwirrungen vorprogrammiert und die Zuschauer dürfen sich auf viele Pointen freuen. Mit großem Erfolg wurde diese Komödie bereits 1979 und 1999 auf der Waldbühne aufgeführt.

Bestens bekannt ist auch das Jugendstück „Schneewittchen“. Das Märchen von der wunderschönen Königstochter, die auf der Flucht vor der bösen Stiefmutter hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen landet, entstammt der Sammlung von Kinder- und Hausmärchen der Gebrüder Grimm. Ihren Namen hat Schneewittchen von ihrer weißen Haut und der damit verbundenen Schönheit.

Es gibt wohl kaum ein Kind, das noch nie gehört hat, wie die böse Stiefmutter ihren Spiegel befragt „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“, um dann in Wut auszubrechen, wenn der Spiegel ihr antwortet, dass sie, die Königin, zwar die Schönste sei, jedoch Schneewittchen sei noch tausendmal schöner. Schneewittchen hat am 16. Juni Premiere, das Haus in Montevideo folgt dann drei Wochen später am 7. Juli. Der Vorverkauf im Internet wird etwa Mitte März starten, der telefonische Vorverkauf wie immer im Mai.

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