Das Kinderstück „Die Biene Maja und ihre Abenteuer“ feierte am Samstag-abend im Naturtheater Waldbühne in Sigmaringendorf seine Premiere und spielte sich direkt in die Herzen der kleinen und großen Zuschauer. Für Spielleiter Matthias Henne war es seine erste Inszenierung – und er hat die nicht leichte Aufgabe mit Bravour gemeistert.
Die Waldbühne ist am Premierenabend nahezu ausverkauft. Erfahrene Besucher sind an den mitgebrachten Decken zu erkennen. Eine Besonderheit in der diesjährigen Spielzeit ist die Kooperation mit der Oberschwäbischen Werkstätten für Behinderte OWB. Die zahlreichen überdimensionalen Requisiten, die für das Stück nötig waren, wurden von Menschen unterschiedlichster Behinderung in den Werkstätten in Mengen und Sigmaringen gefertigt. Sehr detailgetreu sind die Mohnblumen gelungen, Pilze, Blumen und sogar ein mannsgroßer Apfelbutzen und ein „Riesendreckbollen“ für den Mistkäfer.
Die Rahmenbedingungen für die Handlung dafür waren ideal. Wo könnte man einen lauen Sommerabend verbringen wollen, als auf einer Blumenwiese mitten im Wald? Über siebzig Kinder und Jugendliche wollten in diesem Jahr mitspielen und füllen die große Bühne mit Leben. Die letzten Sonnenstrahlen des Tages blitzen durch das dichte Blätterwerk und die Vögel zwitschern, als die Biene Maja (Theresa Müller) und die vielen kleinen Bienenkinder aus ihren Waben schlüpfen. In der Bienenschule werden die Biene Maja und der kugelrunde Bienenjunge Willi von Fräulein Kassandra (Sarah Müller) für den Flug aus dem Bienenstock vorbereitet.
