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Sigmaringendorf Junge Handwerker haben es drauf

10.12.2011
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Die Handwerkskammer Reutlingen ehrte die besten Auszubildenden.

Wer eine gähnend langweilige Veranstaltung erwartet hatte, der musste sich am Donnerstagabend in der Donau-Lauchert-Halle vom Gegenteil überzeugen lassen: Die Abschlussfeier zum Leistungswettbewerb des Handwerks war keine verstaubte Angelegenheit, sondern eine tolle Werbung auch für die Betriebe, ohne die man – trotz Industrie und Internet – auch bei uns nicht auskommen kann. Und offensichtlich gibt es immer noch junge Leute, die im Handwerk eine Zukunft sehen. Anders kann man die sehr beachtlichen Ergebnisse nicht bewerten, die von Azubis im Bereich der Handwerkskammer Reutlingen beim Leistungswettbewerb erzielt wurden.

Sie kamen aus den Landkreisen Freudenstadt, Reutlingen, Sigmaringen, Tübingen und Zollernalb, um sich ihre Urkunden und Sachpreise abzuholen – und auch, um den verdienten Applaus für ihre Leistung auf sich wirken zu lassen. Manche haben es nicht beim Kammersieger belassen und sich erfolgreich für den Landeswettbewerb qualifiziert – oder es gar bis zum bundesweit besten Azubi gebracht. So wie Florian Bögner aus Ostrach, der mittlerweile Geselle ist und vorhat, den Meister im Ofen- und Luftheizungsbauerhandwerk zu machen.

Handwerkskammerpräsident Joachim Möhrle und Hauptgeschäftsführer Joachim Eisert äußerten sich sehr lobend über die Ausbildungsbetriebe, ohne deren Qualität solche Leistungen gar nicht möglich wären. Leistungen in Handwerksberufen, die zwar im Laufe der Zeit ihren Namen geändert haben, nicht aber die Anforderungen an die Ausführenden. Moderatorin Steffi Renz konnte da mit ihre charmanten Art eine ganze Menge an Informationen aus den Preisträgern herauskitzeln und trug damit einen nicht unerheblichen Teil zum Gelingen der Veranstaltung bei.

Insgesamt haben 273 Gesellinnen und Gesellen am Wettbewerb teilgenommen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Handwerkskammer Reutlingen konnte 86 Auszeichnungen vergeben. Jede Dritte davon ging an eine junge Frau. Insgesamt 30 Gesellinnen setzten sich gegen die Konkurrenz durch und ließen die in traditionellen Handwerksberufen, wie bei Glasern oder Maler- und Lackierern, die zahlenmäßig überlegenen männlichen Mitstreiter hinter sich. Frauenpower hat also auch im Handwerk Einzug gehalten – und das auch hübschen Beinen.

Leistungswettbewerb Handwerk
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