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Sigmaringen Wieder kein Weihnachtsmarkt in Sigmaringen

In der Kreisstadt will Bürgermeister Thomas Schärer den ihn bekannten Martin Boyl als Berater einsetzen, um die Bedingungen für einen Weihnachtsmarkt im Jahr 2018 auloten zu können.

Sigmaringen – Auch 2017 gibt es in der Kreisstadt definitiv keinen Weihnachtsmarkt. Frühestens das Jahr 2018 nannte Bürgermeister Thomas Schärer in einem Pressegespräch dafür und beruft sich dabei auf eine nichtöffentliche Sitzung des Kulturausschusses am 29. März: „Wir haben uns in dieser Sitzung darüber Gedanken gemacht und entschieden, einen externen Berater mit einem Konzept zu beauftragen, weil wir den Eindruck gewonnen haben, dass es unterschiedliche Meinungen zu einem Weihnachtsmarkt in Sigmaringen gibt.“ Den letzten städtischen Weihnachtsmarkt, sieht man vom Weihnachtsmarkt der Schulen und Vereine ab, gab es 2012, der allerdings mangels Attraktivität wieder fallen gelassen wurde. Im Jahr 2011 hat es einen vielversprechenden Weihnachtsmarkt auf dem Schloss Sigmaringen gegeben, den das Fürstenhaus jedoch nicht wiederholen wollte.

Mit dem Berater Martin Boyl, den Bürgermeister Thomas Schärer aus gemeinsamen Zeiten kennt, glaubt das Stadtoberhaupt auf dem richtigen Weg zu sein. Schärer lobt ihn in den höchsten Tönen: „Er hat in Ludwigsburg den Weihnachtsmarkt aufgebaut und verfügt über das entsprechende Netzwerk“. Er soll bis Sommer eine Entscheidungsgrundlage vorlegen und drängende Fragen beantworten wie: Für wen soll der Weihnachtsmarkt sein, für Einheimische oder Touristen? An welchem Adventswochenende soll er stattfinden und wieviel Tage soll der dauern? Eine wichtige Frage ist der Standort. Schärer kann sich vorstellen, dass sich der neue Karlsplatz dazu eignet. „Die direkte Anbindung zum Schloss und zur Innenstadt mit seiner Eisbahn auf dem Marktplatz bietet sich geradezu an. Allerdings sollen auch andere Plätze in Betracht gezogen werden, wie der Leopoldplatz oder der Platz an der Donau unterhalb des Schlosses.

„Das alles braucht viel Zeit, auch die Frage, wieviel Geld die Stadt in so einen Markt investieren muss. Auch brauchen wir dafür ein jährliches Betriebskonzept“, so der Rathauschef. Nach der Sommerpause soll im Rat darüber entschieden werden, ob 2018 ein Weihnachtsmarkt stattfinden kann. Vor der Entscheidung sollen die Bürger un der Einzelhandel in die Überlegungen miteinbezogen werden. Schärer: „Wir lassen uns Zeit, auch wegen der Erfahrungen des Blütenzaubers, als wenig Bürger einbezogen wurden“. Damals wurde die Veranstaltung zum Flop.

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