Bei der Wahlkreisversammlung der CDU Sigmaringen/Zollernalb am Freitagabend erhielt der bisherige Bundestagsabgeordnete Thomas Bareiß erneut das Vertrauen der CDU-Mitglieder und wurde mit 180 von 190 abgegebenen gültigen Stimmen für die nächste Bundestagswahl 2013 als Kandidat nominiert. Die Versammlung leitete die Europa-Abgeordnete Elisabeth Jeggle und Tanja Gönner begrüßte die Mitglieder als Kreisvorsitzende der CDU.
Bareiß hielt Rückblick, nachdem er vor vier Jahren bereits zum zweiten Mal das Vertrauen der CDU-Wähler erhalten hatte. Gemeinsam habe man für Deutschland und den Wahlkreis Sigmaringen/Zollernalb viel erreicht, sagt er. Trotz der Wirtschafts- und Finanzkrise stehe Deutschland glänzend da.
Die christlich-liberale Koalition habe vieles erreicht. Bareiß sprach von einem wirtschaftlichen Aufschwung, der Schaffung von Arbeitsplätzen und dem Beginn einer bezahlbaren Energiewende. Auch sei mehr denn je in Bildung und Forschung investiert worden und man habe sich vehement für die Familien engagiert. Leider hätte es auch schmerzliche Entscheidungen, wie die Bundeswehrstrukturreform gegeben. In den nächsten Jahren müsse man diesen anstehenden Strukturwandel positiv gestalten. Umso wichtiger werde sein, dass man bei Infrastruktur- und Verkehrsprojekten im Wahlkreis vorankommt. Baden-Württemberg habe gerade bei den Straßen höchsten Bedarf und es sei nicht hilfreich, wenn die grün-rote Landesregierung Projekte reduziere.
Bareiß umriss seine Tätigkeiten im Wahlkreis seit der Wahl 2009 mit über 750 Veranstaltungen. Besuche und Termine zu sozialen Themen, bei Vereinen, Vertretern der Landwirtschaft, bei der Bundeswehr, bei Unternehmen oder auch Veranstaltungen wie das jährlich Starkbierfest mit auswärtigen Rednern und Gästen sowie die Veranstaltung zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober habe er in seiner ersten Legislaturperiode ins Leben gerufen. Diese Veranstaltungen seinen immer gut angekommen, stellte der Bundestags-Kandidat fest.
