Sigmaringen - Der DRK-Kreisverband Sigmaringen hat in Kooperation mit den Stadtwerken Sigmaringen und dem Autohaus Ruprecht aus Krauchenwies über mehrere Wochen den Einsatz eines Erdgasfahrzeuges getestet und nunmehr sein erstes Fahrzeug in Betrieb genommen. Erdgas ist ein umwelt- und klimafreundlicher Kraftstoff. Die Technik ist ausgereift und sicher. Erdgasfahrzeuge sind leise und stoßen deutlich weniger Partikel, Schadstoffe und klimaschädliches Kohlendioxid aus als normale Benzin- und Dieselfahrzeuge. "Als Hilfsorganisation sind wir dem Menschen und damit in besonderer Weise auch der Umwelt verpflichtet", so der DRK-Kreisverbandsvorsitzende Rolf Vögtle.
Wer wie das DRK auf ein Erdgasfahrzeug umsteigt, kann darüber hinaus auch Geld sparen. Denn bis Ende 2018 ist für Erdgas als Kraftstoff ein günstiger Mineralölsteuersatz festgeschrieben. Bei einem Preisvergleich der Kraftstoffe Benzin und Erdgas, entstehen aussagekräftige Werte. Nimmt man beispielsweise einen Verbrauch von 5,5 Kilogramm Erdgas (Erdgas wird in Kilogramm angegeben und nicht in Liter), kann mit einem Erdgasfahrzeug rund 100 Kilometer weit gefahren werden. An der Erdgastankstelle in Sigmaringen würde das rund fünf Euro kosten. Bei einem Durchschnittsverbrauch eines Benzin-Autos von etwa acht Liter auf 100 Kilometer, entstehen dagegen Treibstoffkosten von rund 10 Euro.
Die Erdgasfahrzeuge können mit einer Kundenkarte der Stadtwerke rund um die Uhr betankt werden. Wie Bernt Aßfalg, Leiter der Stadtwerke Sigmaringen, gegenüber dem SÜDKURIER erläuterte, gibt es über den günstigen Preis hinaus noch verschiedene Rabatte, welche bei den Stadtwerken erfragt werden können. Weitere Fahrzeuge werden bis Ende 2008 folgen. So wird die DRK-Sozialstation Ihren aus zwölf Fahrzeugen bestehenden Fuhrpark sukzessive komplett auf Erdgasfahrzeuge umstellen.
