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Sigmaringen Nachfrage an Immobilien ist groß

13.02.2012
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Landesbank Kreissparkasse Sigmaringen legt Geschäftszahlen 2011 vor

– „Im Kreis ist die Landesbank Kreissparkasse die Nummer eins und die Hausbank für die meisten Unternehmen. Das ist uns Ansporn und Herausforderung zugleich“, zieht Vorstandsvorsitzender Michael Hahn ein positives Fazit über das abgelaufene Geschäftsjahr 2011. (Der SÜDKURIER berichtete). Als eine der erfolgreichsten Sparkassen in Baden-Württemberg blicken er und sein Vorstandskollege Stefan Häußler optimistisch in die Zukunft.

Das belegen auch die Geschäftszahlen, die die beiden Vorstände in einem Pressegespräch vorlegten. „Besonders positiv hat sich der Unternehmenskreditbereich entwickelt und sich um rund 34 Millionen Euro auf jetzt knapp 431 Euro erhöht“, freute sich Michael Hahn. Das entspreche einem Wachstum in Höhe von 8,5 Prozent, ein relativ großer Wert. Für den Bankchef steht dann auch fest: „Damit können wir eindrucksvoll belegen, dass es bei uns keine Kreditklemme gibt“. In absoluten Zahlen wurden im vergangenen Jahr rund 84 Millionen Euro Darlehenszusagen oder plus acht Prozent an Unternehmen erteilt. Hahn: „Auf diese Zahlen sind wir stolz.“

Als Gründe für diese Steigerung führt er an, dass die Wirtschaft in der Region besser aufgestellt ist als anderswo, zudem konnten die Marktanteile erhöht werden. Auch mit den Darlehen für den Wohnungsbau ist die Bank zufrieden. Die Darlehenszusagen betrugen 2011 rund 53 Millionen Euro. „Dabei stimmt uns positiv, dass der Bereich Neubau mit einem Plus von 6,4 Prozent besonders heraus sticht“, erläutert Stefan Häußler. Für ihn ein weiteres Indiz dafür, dass die Immobilie für die Kunden ein ganz wichtiger Baustein in der privaten Altersvorsorge bleibt.

Eine erfreuliche Tatsache für die Bank ist auch: Die Kunden der Landesbank sparen und kauften 2011 Wertpapiere für rund 82 Millionen Euro. Gleichzeitig verkauften sie Papiere im Wert von 67 Millionen Euro. „Die Wertpapierkäufe übertrafen damit die Verkäufe um rund 15 Millionen Euro“, freut sich der Vorstandsvorsitzende über diese Entwicklung. Insbesondere festverzinsliche Wertpapiere und Aktien seien wieder verstärkt nachgefragt worden.

Die Bank konnte somit bei der Ersparnisbildung ein Plus von 2,1 Prozent erzielen. Ebenso vertrauten die Menschen in der Region der Sparkasse knapp 1073 Millionen Euro an Kundeneinlagen an. Damit setzten die Kunden im vergangenen Jahr mehr auf Sicherheit und Verfügbarkeit statt auf Rendite, steht für Hahn fest.

Auch das Immobiliengeschäft lief laut Häußler auf hohem Niveau. Mit 104 Objekten liegt die Bank nur um einen Wimpernschlag unter dem sehr guten Wert von 2010 (105 Objekte). „Der Gesamtumsatz beläuft sich auf über zwölf Millionen Euro und unterstreicht unsere Spitzenposition am Markt“, erläutert Vorstandsmitglied Stefan Häußler. Einziger Wermutstropfen sei, „dass wir gar nicht so viele Objekte ins Haus bekommen, wie wir benötigen“. Das Geschäft mit den Sachversicherungen (Lebensversicherungen oder Bausparverträge) „brummte“ ebenfalls.

Weiter wiesen die beiden Vorstandskollegen darauf hin, dass die Landesbank Kreissparkasse einer der größten Gewerbesteuerzahler ist. Die zu zahlenden Steuern aus Einkommen und Ertrag betragen 2011 rund sieben Millionen (Vorjahr 4,7 Mio.) Euro, davon entfallen rund drei Millionen (Vorjahr zwei Millionen) auf die Gewerbesteuer. Auch habe die Sparkassenstiftung der Bank im vergangenen Jahr Förderzusagen im Wert von 40 000 Euro erteilt. 49 Musikvereine wurden über das PS-Sparen gefördert.

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