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Sigmaringen Jubiläumszug dampft durchs Donautal

Bei der Sonderfahrt der „Eisenbahnfreunde Zollernbahn“ anlässlich des Jubiläums der Donaubahn werden rund 300 Fahrtgäste gezählt.

Seit fast 125 Jahren, genau seit dem 26. November 1890, gibt es zwischen Sigmaringen und Tuttlingen die Donaubahn. Aus Anlass dieses Jubiläums war auf Initiative des Landschaftsparks „Junge Donau“ am Samstag ein Dampfzug von Rottweil über Villingen, Immendingen und Tuttlingen nach Sigmaringen und zurück unterwegs. Im Landschaftspark sind alle Donauanliegergemeinden zwischen Donaueschingen und Sigmaringen zusammengeschlossen. Eine der Kernforderungen ist die Einführung eines Stundentakts in jeder Richtung.

Von Museumsruhe war am Samstagmorgen im Rottweiler Bahnhof nichts zu spüren. Seit kurz vor neun stand die Güterzuglok 52 75 96 der Eisenbahnfreunde Zollernbahn (EFZ) auf Gleis zwei bereit, um die Zugwaggons ins Donautal zu ziehen. Die Lok wurde für die Reichsbahn 1944 gebaut und verbrachte ihre Dienstzeit bei der Österreichischen Bundesbahn. Soweit die Kurzvorstellung der alten Dame durch Michael Stumm. Stumm ist an diesem Tag als Zugführer für die technische Sicherheit des Zuges und der Fahrt verantwortlich. Wie alle Mitglieder der EFZ ist sein Dampfzugdienst reines Ehrenamt. Wochentags arbeitet er als Disponent bei der Deutschen Bahn.

Heizer Domenico Crocco bedient den Feuerschlund in der Dampflokomotive.
Heizer Domenico Crocco bedient den Feuerschlund in der Dampflokomotive.
Lokomotivführer Sebastian Bauer auf seinem Kontrollgang rund um das historische Dampfross während des Aufenthalts in Immendingen.
Lokomotivführer Sebastian Bauer auf seinem Kontrollgang rund um das historische Dampfross während des Aufenthalts in Immendingen.


In Donaueschingen, Immendingen, Tuttlingen, Mühlheim, Fridingen und Sigmaringen wurde der Sonderzug mit großem Bahnhof empfangen. Musikkapellen waren aufmarschiert, Reden wurden gehalten. Zwischen Mühlheim und Fridingen brachten Angehörige des Theaterbahnhofs Mühlheim Farbtupfer in den Zug. Für die EFZ hat sich die Mühe des Sonderzuges gelohnt. Schaffner Hans-Dieter Lämmle schätzt so, dass rund 300 Fahrgäste dabei waren. Lämmle sagt: „Das ist gut!“

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