Besessenheit und Austreibung von Dämonen oder Teufel sind keine Angelegenheiten des „finsteren Mittelalters“. Sie sind auch nicht nur mit bestimmten Vorstellungen innerhalb des Christentums verbunden, sondern stellen eine Art „antropologische Konstante“ dar, denn das Phänomen Exorzismus, der meist als „therapeutische Maßnahme“ verstanden wird, kommt in fast allen Kulturen und allen Epochen vor. Am Mittwoch, 4. Juli, findet im Bildungszentrum Gorheim in Sigmaringen wieder eine Fortbildungsveranstaltung „Basiswissen zur Parapsychologie und Jugendschutz. Der Spuk im eigenen Körper – Besessenheit als sozialpsychologisches Phänomen" statt. Im Seminar werden die individual-, sozial- und kulturpsychologischen Hintergründe des Phänomens anhand von Filmausschnitten dargestellt und diskutiert.
Die Veranstaltung steht allen offen. Für im Erziehungs- und Bildungsbereich Tätige besteht nach vorheriger Anmeldung und sechsmaliger Teilnahme an dieser Veranstaltung die Möglichkeit, ein Fortbildungszertifikat zu erlangen. Das Seminar dauert von 16 bis 18 Uhr. Es wird von der AGJ (Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe), dem Landratsamt Sigmaringen/Fachbereich Jugend und dem Bildungszentrum Gorheim veranstaltet.
Informationen im Internet:
