Kämmerer Michael Traub erläuterte in der jüngsten Gemeinderatssitzung die Gewinn- und Verlustrechnung. Den Rückgang der Umsatzerlöse um rund 10 000 Euro auf 122 596 Euro begründete er mit den Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise. „Teilweise kompensatorische Effekte“ konnten durch Neuansiedlung geschaffen werden. Das „Rohergebnis lag 2011 bei 239 030 Euro gegenüber 265 000 Euro im Vorjahr.
„Wir wollen die Zuschüsse der Stadt sukzessive zurückfahren“, so Traub. Ab 2011 werden nur noch jährliche Zuschüsse in Höhe der Abschreibungen gewährt. Bei zwei Darlehen würden 2012 die Zinsfestschreibungen auslaufen. Somit werde man im laufenden Jahr 15 0000 außerordentlich tilgen und 2013 ein drittes Darlehen mit eine Sondertilgung vollständig ablösen. „Zum 31. Dezember 2013 wird das TIP schuldenfrei sein.“ Ab 2015 rechnet die Verwaltung mit einer jährlichen Belastung für das TIP zwischen 20 000 und 40 000 Euro jährlich für die Stadt. „Die Gesellschafterversammlung sollte sich Gedanken machen, ob das TIP so weitergeführt wird wie bisher“, sagte Michael Zoller (CDU) in der anschließenden Diskussion. Das Thema sei schon angerissen, meinte Bürgermeister Thomas Kugler. Es hingen jedoch eine ganze Reihe von Arbeitsplätzen daran. Aber man sei gerade daran, neue Konzepte zu erarbeiten. „Bis Ende des Jahres wird was kommen“, so Kugler. Der ursprüngliche „Sprungbrettgedanke“ für das TIP habe sich nicht so durchgesetzt.
