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Pfullendorf Stadt und SÜDKURIER heißen Neubürger willkommen

03.09.2012
Pfullendorf -  In einer gemeinsamen Aktion veranstalteten die Stadt und der SÜDKURIER erstmals einen offiziellen Empfang für „Neubürger“ auf dem Marktplatz.

Viel Applaus gab es für die Vorführungen der Folklore-Tanzgruppe anlässlich des ersten „Neubürgerempfangs“, der am Samstagvormittag gemeinsam von der Stadt und dem SÜDKURIER durchgeführt wurde.  Bild: volk

Bürgermeister Thomas Kugler (links) begrüsst das Ehepaar Inge und Philippe Labourdette, die sich in Schwäblishausen niedergelassen haben.  Bild: volk

Am SÜDKURIER-Glücksrad gabs schöne Preise zu gewinnen.  Bild: volk

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„Was hier geboten wird, das ist einfach toll. Der Seepark, die Innenstadt und auch die jungen Leute sind aktiv“, gerieten Inge und Philippe Labourdette über Pfullendorf ins Schwärmen. Das Ehepaar lebt seit geraumer Zeit in Schwäblishausen und hat beim SÜDKURIER-Stammtisch im „Sternen“ vor einem Monat den Vorschlag unterbreitet, dass die Stadt ihre Neubürger offiziell willkommen heißen könnte. Schnell machte sich die Verwaltung die Idee zu Eigen und mit dem SÜDKURIER wurde der Marktplatz beim samstäglichen Wochenmarkt zur „Empfangsbühne.“ Seit Januar hatten sich etwa 300 Personen beziehungsweise Familien in Pfullendorf neu angemeldet und sie alle wurden von der Innentstadtbeauftragten Mira Krane schriftlich eingeladen. Das wechselhafte, kühle Wetter war sicher mit verantwortlich, dass nur wenige Neubürger sich am Samstag, die vom SÜDKURIER spendierte Butterbrezel und den von der Stadt gestifteten Kaffee schmecken ließen. Aber viele „Alt-Pfullendorfer“ nutzten nicht nur den Wochenmarkt zum Einkaufen, sondern erfreuten sich besonders an den Vorführungen der Folklore-Tanzgruppe. Ob beim Walzer, Sirtaki oder einer Quadrille war den Frauen der Spaß am Tanzen anzusehen. „Wir bleiben lieber unter uns“, antwortete Leiterin Johanna Vochazer auf die Frage von Moderator Karlheinz Fahlbusch, warum denn kein Mann bei der Gruppe sei. Informationsmaterial und Bücher zur Geschichte Pfullendorfs gab's beim Stand der Stadt und Spezialitäten aus ihrer Heimat konnte man am Stand des aramäischen Kulturvereins genießen.

Die syrisch-orthodoxe Gemeinde hat in Pfullendorf etwa 150 Mitglieder. Bürgermeister Thomas Kugler nutzte die Gelegenheit, die Vorzüge der Stadt und ihres vielfältigen Angebotes vorzustellen, unter anderem 120 Vereine. Pfullendorf und die Nachbarstadt Bad Saulgau seien die einzigen Kommunen im Landkreis Sigmaringen, deren Bevölkerungszahl steige. Er wies auf das hohe Niveau der städtischen Einrichtungen, die zahlreichen Freizeit- und Kulturangebote und nicht zuletzt den attraktiven Seepark hin. Dem SÜDKURIER als der größten Tageszeitung in Pfullendorf dankte er für die gemeinsame Ausrichtung des Empfanges.

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