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Pfullendorf Pony und Friese sind tolle Lehrer

28.06.2012
Pfullendorf -  Pony und Friese spielen bei Workshop im Erlebnistierpark Jägerhof zentrale Rolle

Karin Walz und Barbara Rollbühler freuen sich schon auf den Workshop. Mit von der Partie sind der Friese Hindrik und das Pony Jessi.  Bild: privat

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Einen kombinierten Tages-Workshop für Eltern und Kinder bietet der Erlebnistierpark Jägerhof in den Ferien an. Eine wesentliche Rolle werden dabei das Pony Jessi und der Friese Hindrik spielen. „Wir wollen Mütter und Väter einbeziehen, denn oft ist es so, dass sie übervorsichtig sind, wenn ihr Kind sich für Pferde interessiert“, erklärt Karin Walz. Die Tiere sind vielen Eltern suspekt. Doch Kinder freuen sich, wenn sich Mama und Papa trauen, die Pferde näher kennenzulernen. Die Idee zu diesem Workshop, bei dem sich vieles um klare Ansagen und eine klare Körpersprache dreht, stammt von der Kommunikationstrainerin aus Überlingen. Auch bei Persönlichkeits- und Führungskräftetrainings setzt sie Pferde ein. „Das Pferd funktioniert wie ein Spiegel“, erklärt Walz. Gelingt es mir, Grenzen zu setzen und Orientierung zu geben? Kommuniziere ich klar, was ich will? Habe ich Einfühlungsvermögen? Werde ich respektiert? Kann ich Vertrauen aufbauen? Fragen, die in diesem Zusammenhang interessant sind, lassen sich auf den eigenen Nachwuchs übertragen. Walz klopfte bei Tierpark-Chefin Barbara Rollbühler an, die das Projekt unterstützt. „Falsch wäre es übrigens, die Pferde mit Leckerli zu bestechen, das setzt falsche Signale“, sagt Rollbühler.

Während Walz die Erwachsenen coacht, beschäftigt sich Bambini-Trainerin Heike Striegel mit der Kindergruppe. Bei ihr stehen Jessi und die Pferde im Mittelpunkt. Derzeit leben im Tierpark fünf Ponys, je zwei Esel, Pferde und Mini-Shettys sowie ein Fohlen und ein Muli. Die Kinder erfahren, wie man die Vierbeiner führt, füttert, putzt, sattelt. „Wer rumkaspert, kommt bei Pferden nicht weit“, erklärt Striegel. Geritten in dem Sinn wird nicht. Die Kinder dürfen natürlich auf Jessis Rücken aufsitzen, sich führen lassen (und führen), doch das meiste ist so genannte Bodenarbeit, die sich auf den Umgang mit dem Pferd konzentriert.

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