Als Zeichen der besonderen Anerkennung für diese Verdienste will Bürgermeister Thomas Kugler diesem Mann oder dieser Frau beim Adventszauber einen vergoldeten Engel überreichen, wie es nun schon seit vielen Jahren zur guten Tradition geworden ist. Am 8. Dezember, unmittelbar vor dem Engelsabstieg vom St.-Jakobus-Kirchturm wird die Prämierung auf dem Marktplatz über die Bühne gehen.
Bürgerschaftliches Engagement, soziale Arbeit wird oft wahrgenommen, wenn sie im Rahmen von Vereinen organisiert wird oder durch spektakuläre Umstände auffällt. Doch viele Menschen der Stadt machen nicht viel Aufheben von ihrer Arbeit, wirken leise und still, arbeiten selbstlos und bescheiden. Sie gilt es zu finden, ihnen soll der besondere Dank der Bürger der Stadt gelten, stellvertretend für viele andere Menschen. Sie helfen in Kindergärten, bei der Hausaufgabenhilfe, sind als Mentoren beim Deutschen Roten Kreuz aktiv. Die Nachbarschaftshilfe liegt ihnen besonders am Herzen, sie betreuen privat Pflegebedürftige oder sie organisieren im Verein, in Gruppen oder in Einrichtungen die alltäglichen kleinen Dienste, ohne welche die großen Dinge nicht funktionieren würden. Diese Hilfe bedeutet für andere Menschen oft viel, vereinfacht ihren Lebensalltag, macht manches erträglicher oder erst möglich.
Nachbarn, die dafür Sorge tragen, dass bei allein lebenden Menschen täglich ein Essen auf dem Tisch steht, die sie beim Einkaufen unterstützen oder ihnen einfach nur Gesellschaft leisten. Es gibt eine Vielzahl von ehrenamtlichen Aktivitäten, die nicht besonders auffallen, die aber enorm wichtig sind.
Der SÜDKURIER, die Stadt Pfullendorf und die WIP suchen diesen Menschen und rufen die Pfullendorfer Bürger auf, ihren Vorschlag zu unterbreiten, wer in diesem Jahr den Pfullendorfer Engel als ein besonderes Zeichen der Anerkennung erhalten soll. Dieser Engel, gefertigt von Peter Klink, soll als Symbol von der letztjährigen Preisträgerin Gisela Franke, die ihn im Namen des Bürgerbusvereins entgegengenommen hatten, an einen neuen Preisträger weitergereicht werden.
Die Vorschläge für den Pfullendorfer Engel können schriftlich an die SÜDKURIER-Redaktion (Hauptstraße 47 oder Fax-Nr. 0 75 52/92 29 62 90), an den Hauptamtsleiter der Stadt Pfullendorf Hans-Jürgen Rupp (Fax-Nr.: 0 75 52/25 10 90) oder beim WIP-Vorsitzenden Marco Schiedt (info@rechtsanwalt-schiedt.de oder Fax-Nr. 0 75 52/40 79 10 abgegeben werden. Anmeldeschluss ist der 31. November. Der Vorschlag sollte auch eine kurze Begründung enthalten, wieso die Person ausgezeichnet werden soll
