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Pfullendorf Landrätin Bürkle lobt Escad: „Hier wachsen Ideen“

Die neue Chefin des Landkreises Sigmaringen, Stefanie Bürkle, hat die Ideenschmiede Escad Energy in Pfullendorf besucht. „Stark, total innovativ, super.“ So lautete ihr Urteil am Montagnachmittag über die Firma in Pfullendorf. Für Landrätin Bürkle war Escad die zweite Station ihrer offiziellen Firmenbesuche.

Die Begeisterung war Landrätin Stefanie Bürkle förmlich anzumerken: „Stark, total innovativ, super.“ So lautete ihr Urteil am Montagnachmittag über die Firma Escad, als Geschäftsführer Bernd Rath der neuen Kreischefin nach einer Kurzpräsentation der vier Firmenbereiche Engineering, Automatisierungstechnik, Medizintechnik und Energy die Firmengeschichte erläuterte. Der Betriebszweig Escad Energy mit Hauptsitz in Pfullendorf hat sich der Technik für erneuerbare Energien verschrieben. Das Leistungsspektrum umfasst die Planung, Organisation, Realisierung und Betreuung von Fotovoltaik-Anlagen, Blockheizkraftwerken, Solarthermie, Smart Home, Windkraft und Elektromobilität. Neuerdings ist man Partner der Firma Sonnenbatterie.

Für Bernd Rath ist klar: „Stromspeicher sind im Moment die beste Lösung für private Betreiber von Fotovoltaik-Anlagen.“ Mit dem Wandel in der Preisgestaltung seien diese Geräte für jedermann interessant. Auch Nachfrage der Landrätin machte Rath deutlich, dass jetzt auch die großen Stromkonzerne die Wichtigkeit der Speicherthematik erkannt hätten. Die Richtung ist klar: Besitzer von Fotovoltaik-Anlagen müssten schauen, dass sie den Eigenverbrauch ihres erzeugten Stroms steigern können. Dazu braucht es aber ständig neue Entwicklungen und Ideen – und die werden bei Escad produziert. Es sind überwiegend jüngere Mitarbeiter in Pfullendorf, die der Firma zum Erfolg verhelfen. Doch auch andere Firmen, vor allem in der Bodenseeregion, suchen Leute mit hoher Fachlichkeit. „Da muss man schon aufpassen“, sagt der Geschäftsführer.

Für Landrätin Bürkle war die Firma in Pfullendorf die zweite Station ihre offiziellen Firmenbesuche, die von Bernhard Kreußlich, Geschäftsführer Standortmarketing und Wirtschaftsentwicklung im Landkreis Sigmaringen (WIS), organisiert werden. „Es ist mir wichtig, möglichst bald einen guten Überblick über die Situation der Wirtschaft im Landkreis zu bekommen“, betonte sie. Gibt es im Landkreis nur eine Zukunft für Hightech-Unternehmen? „Das glaube ich nicht“, lautete die Antwort auf die Frage des SÜDKURIER. Für sie ist klar: „Wir brauchen Vielfalt, und deshalb sind die Industrie und das Handwerk genauso wichtig.“ Sie sieht sich aber auch als Anwalt der Unternehmen – egal welcher Größe. Ihr Credo: „Die Firmen stellen die Produkte her und bieten ihre Dienstleistungen an. Es ist die Aufgabe der Politik, sich für die notwendige Infrastruktur einzusetzen.“ Dazu gehören ein schnelles Internet und Straßen. Das sieht auch Bürgermeister Thomas Kugler so. Als langjähriger Kreisrat hat er aber festgestellt: „Man muss wirklich sagen, dass die Kreisstraßen teilweise besser sind als die Landesstraßen.“ Einig waren sich alle Gesprächspartner in der Einschätzung, dass der Landkreis keineswegs ein wirtschaftliches Niemandsland ist. „Wir stehen ganz gut da und sollten uns hüten, Vergleiche mit Regionen zu ziehen, die nicht vergleichbar sind“, betonte Kugler. Dass Escad bei der Landesaktion „Regio-WIN“, bei der es um Vernetzung von Unternehmen geht, sehr engagiert ist, das wurde von der Landrätin ausdrücklich gelobt. Man müsse auch im Landkreis Sigmaringen die regionale Vernetzung vorantreiben.

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