Bei der Geberit Gruppe ist nach einem überzeugenden ersten Halbjahr die erwartete Umsatzabschwächung im dritten Quartal – jedoch in einem größeren Ausmaß als vorausgesehen – eingetreten, informiert das Unternehmen in einer Pressemeldung. Kombiniert mit den erheblichen Investitionen in das organische Wachstum führte diese Entwicklung dazu, dass sich die Ergebnisse nach neun Monaten leicht unter dem Vorjahresniveau bewegten.
Der Umsatz stieg um 3,8 Prozent in lokalen Währungen oder 2,1 Prozent in Schweizer Franken und erreichte 1686,4 Millionen Schweizer Franken. Das Betriebsergebnis (EBIT) nahm um 0,9 Prozent auf 382,7 Millionen Schweizer Franken, das Nettoergebnis um 1,9 Prozent auf 327,2 Millionen Schweizer Franken. ab.
Die Unternehmensleitung hat in Anbetracht des schwächeren dritten Quartals und dem anhaltend eingetrübten Umfeld die Erwartungen für das Gesamtjahr 2012 mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von drei bis vier Prozent nach unten korrigiert. Die EBITDA-Marge wird zwischen 24 und 25 Prozent erwartet.
1500 Menschen sind bei der Geberit GmbH, dem größten Arbeitgeber in der Region, beschäftigt. Pfullendorf ist der größte Produktionsstandort des Schweizer Sanitärherstellers.
