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Pfullendorf Fußball mit Musik bringt Spaß

06.07.2009
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2500 Besucher, darunter mehrere hundert Musiker, die zuvor gemeinsam das Badner-Lied gespielt hatten, freuten sich zum Auftakt der „Jubiläumswochen“ am Samstag über das 2:2 ihres SCP gegen Bundesligaaufsteiger SC Freiburg.

Pfullendorf – Die SCP-Verantwortlichen zogen ein zufriedenes Fazit zum Auftakt der „Sportwochen“, mit denen der SC Pfullendorf sein 90-jähriges Bestehen feiert. „Das war ein tolles Fußballfest“, hofft Hermann Stengele, Leiter des SCP-Projektteams, beim Blitzturnier mit den Bundesligisten Dortmund und Nürnberg auf die doppelte Besucherzahl, die nach seiner Schätzung am Samstag bei 2500 lag. „Die Arbeit hat sich gelohnt“, dankte SCP-Präsident Manfred Walk allen Helfern, die in und um die „Geberit-Arena“ für eine „Fußballparty“ sorgten, wozu auch das sommerliche Wetter beitrug. Während es rings um Pfullendorf regnete, hatten Musikanten, Fußballer und Besucher viel Sonnenschein.

Exakt um 16.15 begann der Einmarsch von 18 badischen Musikkapellen, die sich auf dem Rasen formierten und unter der Leitung von Stadtmusikdirektor Thomas Stöhr fünf Strophen des „Badner-Liedes“ spielten. Als Plädoyer für die Jugendarbeit und Zeichen der Gemeinsamkeit lobte Stöhr den ungewöhnlichen Konzertauftritt. Die uniformierten Musiker boten als Kontrast ein schönes Bild zu den kurzbehosten Fußballern, die sich links und rechts von ihnen auf das Spiel vorbereiteten. Das unterhaltsame Spiel zwischen dem SCP und dem Bundesligaaufsteiger Freiburg brachte dem Regionalligisten ein beachtenswertes Unentschieden. Nach Spielende stürmten jugendliche Autogrammjäger den Rasen und belagerten besonders die Bundesligastars. Gute Dienste leisteten dabei die übergroßen blauen SÜDKURIER-Papphände, die den Kickern zum Unterschrieben hingehalten wurden.

Während sich die Fußballer erholten, starteten „Papi´s Pumpels“ auf dem Stadionvorplatz eine richtige Party und sorgten mit ihren deutschen Schlagern für tolle Stimmung. Mit den Liedern von Howard Carpendele und sonstigen Schlagerbarden brachten sie sogar etliche Männlein und Weiblein zum Tanzen. Fürs leibliche Wohl war mit etlichen Getränke und Essenständen bestens gesorgt und so dauerte die Fete noch geraume Zeit.

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