Zur aktuellen Tournee kommt bald schon das neue Album mit eigenen Songs. Die Single "On a New Wave" kommt bei den Fans des ehemaligen Superstars gut an.
Daniel Schuhmacher - er ist mittlerweile mehr als nur der Gewinner von "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) von 2009. Er ist keine Eintagsfliege im Musikgeschäft. Im Mai dieses Jahr kann er sein "Dreijähriges" feiern und er macht immer noch Musik.Zwei Alben und fünf Singles hat er seit seinem Sieg bei DSDS herausgebracht, auf eine zweifache Echo-Nominierung und den Gewinn des Viva-Cometen als „bester Durchstarter“ 2010 darf er zu Recht stolz sein.
Ganz besonders stolz darf er auch auf den Erfolg seiner dritten Tournee sein, zu der er Ende des vergangenen Jahres gestartet war. Hier hat Daniel Schuhmacher fast ausschließlich selbst geschriebene Songs präsentiert und sich damit als Künstler bewiesen, der seinen eigenen Weg geht und seinen eigenen Stil lebt. Die Reaktionen der Fans seien durchweg positiv, was ihn auf seinem Weg bestätige und bestärke. Das Album zur Tour soll in diesem Frühjahr rauskommen. Zur Überbrückung der Wartezeit hat Daniel Schuhmacher als Geschenk an seine treuen Fans bereits im Dezember die Single „On a new wave“ und das dazugehörende Video veröffentlicht. Den Song und auch das Skript zum Video hat er selbst verfasst. Schuhmacher stellt dabei nicht nur seine künstlerisch-kreativen Fähigkeiten unter Beweis, er erzählt ganz offen von sich selbst. „Das Video beschreibt meine Geschichte“, sagt er und erklärt weiter: „Es ist ein bisschen ein Selbstgespräch“, ein Gespräch zwischen dem Daniel Schuhmacher von früher und dem von heute. Er schlüpft auch wieder in seine alte Rolle als DSDS-Kandidat, trägt den weißen Anzug von damals. Dieser Daniel Schuhmacher steht dem von heute im Spiegel gegenüber. Die Beiden sprechen miteinander und schließlich berühren sich ihre Fingerspitzen und sie verschmelzen miteinander. „Ich habe mich selbst wieder ganz anders gefühlt“, gesteht er.
Es habe ihm Spaß gemacht habe, mal wieder in die alte Rolle zu schlüpfen. „Das war eine coole Szene“, sagt er – und „cool“ war der Dreh nicht nur im übertragenen Sinne. „Es war eiskalt“, erinnert er sich. 14 Stunden am Stück wurde gedreht, bei einer Temperatur von durchschnittlich minus fünf Grad und einem Daniel Schuhmacher, der oft nur ein Shirt anhatte. Gedreht auf einem Künstlerschrottplatz in Köln, der „Odonien“ heißt und ein eigener kleiner Staat sei. Das sei „inspirierend“ gewesen. Die Motivation inspirierender Gedanken und Ideen kommt in Schuhmachers Video deutlich zum Ausdruck. Der Anfang zeigt ihn inmitten von beschriebenen Zetteln sitzend, etwas ratlos, leicht frustriert, anscheinend unzufrieden. Dies solle zeigen, wie es sei, Songs zu schreiben und manchmal auch unzufrieden zu sein mit seiner Arbeit. Doch diese Unzufriedenheit währt nicht lange: Der Künstler entdeckt seinen Song „On a new wave“ und schreitet entschlossen hinaus in eine neue Freiheit – in die Freiheit, jetzt selbst entscheiden zu können. Mit seiner neuen Freiheit, das zu produzieren, was zu ihm passt, seinen eigenen Stil zu leben, übernimmt er gleichzeitig mehr Verantwortung für sein Handeln. Angst vor dieser Verantwortung habe er nicht gehabt. Allerdings habe er mit der Zeit schon „gemerkt, dass es auch anstrengend ist. Es ist auch ein Druck und ein großes Risiko.
“ Strahlend und selbstbewusst setzt er hinzu: „Doch ich fühle mich wohl mit diesem Druck“. Schuhmacher macht jedoch deutlich, dass es immer auch auf die Sichtweise ankommt, denn er findet, es wäre „langweilig, wenn immer alles perfekt wäre“. Dass er nicht perfekt sein muss und auch kein Klischee bedienen will, beweist er durch seine offene, natürliche Art. Er erkennt seine Stärken und steht auch zu seinen Schwächen.
Das neue Album wird „sehr persönlich werden, weil es auch viel mit Selbstreflexion zu tun hat“, erzählt er. Manch einer wird sich bestimmt auch selbst in den Songs wiederfinden. Und das ist Daniel Schuhmacher wichtig. Er will keine Null-Acht-Fünfzehn-Musik produzieren. Er will Lieder produzieren, die das Leben schreibt, die man nachvollziehen, nachempfinden könne. „Ich find's sehr bewegend, wenn ich einen Song singe, der mir sehr am Herzen liegt, und die Fans nehmen sich dabei in die Arme oder weinen.“ Wenn er merke, was bei den Fans ankommt, könne er diese Songs auch gezielt auf sein neues Album bringen. Die Auswahl der 16 Songs, die aus seinem großen Repertoire auf sein Album sollen, fällt ihm nicht leicht. Daher ist dem jungen Künstler neben dem Feedback seiner Fans vor allem das seiner Familie und Freunde wichtig. Er geht seinen Weg, doch er geht ihn nicht mit Scheuklappen, er geht auf seine Fans ein, „ohne sich selbst zu verlieren“.
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