„Bei der Alno AG hat sich nach einem guten ersten Quartal der positive Trend bei Umsatz und Ertrag auch im zweiten Quartal 2012 fortgesetzt“, informierte gestern die Konzernleitung in einer Pressemitteilung. In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz in Höhe von 230,9 Millionen Euro, was eine Steigerung von 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeute. Vor allem im Ausland habe der Küchenmöbelhersteller an Umsatz zugelegt und ein Wachstum von sechs Prozent auf 65,6 Millionen Euro erzielt. „Die gute Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr bestätigt unseren Strategiewechsel. Wir sind auf dem richtigen Weg“, erklärt Vorstandschef Max Müller. Er bekräftigte auch die Prognose für das laufende Geschäftsjahr: „Wir erwarten, dass sich die Geschäftsentwicklung im zweiten Halbjahr fortsetzt und sind optimistisch, unsere Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen.“ Für das Jahr 2012 rechnet der Vorstand mit einem EBITDA von mindestens 10 Millionen Euro und einem Konzernumsatz über dem Vorjahreswert. Neben der erfreulichen Wachstumsentwicklung im ersten Halbjahr 2012 steigerte der Konzern auch die Ertragslage weiter: Das EBITDA verbesserte sich um 13,5 Millionen Euro auf plus fünf Millionen. Damit gelingt dem Konzern nach eigenen Angaben eine überzeugende Rückkehr in die operative Gewinnzone. Besonders im Ausland laufe das Küchengeschäft gut. „Die Märkte in Frankreich und Großbritannien haben sich überdurchschnittlich gut entwickelt. Auch mit unserem Engagement in China sind wir sehr zufrieden“, sagte Elmar Duffner, im Vorstand verantwortlich für den weltweiten Vertrieb. Am 21. August wird der Konzern auf der Hauptversammlung in Pfullendorf das kürzlich mit Banken und Investoren abgestimmte Finanzierungs- und Kapitalkonzept den Aktionären zur Abstimmung vorlegen.
