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Pfullendorf 120 Fohlen auf dem Laufsteg

Am 24. Juni organisiert der Pferdezuchtverein Meßkirch-Salem auf dem Gelände des Reitvereins Brunnhausen bei Pfullendorf eine Fohlenschau für Warm- und Kaltblüter. Es sei die größte Schau im Land, erklärt Vorsitzender Michael Kahl. 120 Fohlen im Alter von vier bis zehn Wochen sind gemeldet.

Pfullendorf – 120 Fohlen, vom Shetland-Pony bis zum Schwarzwälder Kaltblut, sind am Samstag, 24. Juni, in Pfullendorf zu sehen. Es sei die größte Fohlenschau Baden-Württembergs, wie Michael Kahl erklärt. Er ist der Vorsitzende des Pferdezuchtvereins Meßkirch-Salem, der die Schau veranstaltet. Dass so viele Züchter nach Pfullendorf kommen, liege an den ausgelobten Prämien, denn den Besitzern der Fohlen winken attraktive Preise. Die Warmblut-Siegerfohlen teilen sich im Spring- und Dressurring 1000 Euro. Die Prämien bei den Kaltblütern sind naturgemäß deutlich geringer. Doch auch hier erhält der Besitzer des Siegerfohlens im Kaltblutring 250 Euro.

Dazu kommen Deckgutscheine im Wert von 200 bis 500 Euro sowie Einkaufsgutscheine der Stadt Pfullendorf, die auf dem Gelände in Brunnhausen verlost werden. Den Erlös aus dem Verkauf der Lose spendet der Verein für einen sozialen Zweck. Für die Preise und Lose erhielt der Zuchtverein unter anderem Unterstützung durch das Haupt- und Landgestüt Marbach, das Gestüt Birkhof, die Deckstation Werner Schultheiß, das Gestüt Böckmann, das Dressurpferdezentrum Lodbergen, das Gestüt Westfalenhof und das Gestüt Wadenspanner.

Die Fohlen sind alle im Alter von vier bis zehn Wochen, das ideale Alter für eine Fohlenschau. Die rund 300 bis 400 erwarteten Besucher können ab 8.30 den Nachwuchs von Ponys, Haflinger, Noriker, Freiberger, Kaltblut und Warmblut hautnah begutachten. Die Fohlen von Richtern professionell beurteilt. Damit auch alles gerecht zugeht, werden ausschließlich Fremdrichter eingesetzt. Zusätzlich wird vom Auftritt jedes Fohlens ein kurzer Film angefertigt. Die Filme werden auf USB-Sticks gespeichert und können den Züchtern später als Verkaufsvideo dienen.

Auch für die kleinen Besucher wird Abwechslung geboten. Sie können sich während der Schau beim Ponyreiten unterhalten. Die Bewirtung übernimmt der Reitverein Pfullendorf. Neben einem Frühstück am Morgen gibt es Feuerbraten, Würstchen, Kaffee und Kuchen.

Drei Stunden, bevor das Bild für den SÜDKURIER gemacht wurde, kam auf dem Hof der Familie Kahl ein Fohlen zur Welt. Normalerweise werden die Fohlen nachts geboren, dieses hatte sich die Mittagszeit ausgesucht. Da Ehemann Michael und auch sonst keine Unterstützung greifbar war, musste Manuela Kahl selbst Geburtshelferin sein. Für sie war es das erste Mal, dass sie das Fohlen aus dem Mutterleib zog. Sonst war ihr Part während einer Geburt immer vorn beim Kopf des Pferdes. Diese Aufgabe übernahmen diesmal die beiden Kinder Justin und Marie. „Da habe ich schon mal weggeschaut“, kommentierte Marie.

Das Programm

  • Ab 8.30 Uhr Fohlenschau
  • Ab 11 Uhr Ponyreiten
  • Ab 12 Uhr Mittagessen, Kaffee und Kuchen
  • Anschließend großes Grillfest der Züchter, Helfer und Sponsoren

Kontakt: Michael Kahl, Vorsitzender des Pferdezuchtvereins, ist zu erreichen unter Telefon 0 75 52/92 95 97.

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