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23.04.2011  |  0 Kommentare

Ostrach Startschuss für Millionenprojekt

Ostrach -  EDEKA investiert 4,8 Millionen Euro in neue Märkte

Rund 4,8 Millionen Euro investiert Edeka für den Bau ihrer neuen Märkte auf dem Gelände des früheren Sportplatzes.  Bild: Bild: Mallkowsky



Startschuss für Millionenprojekt

Ostrach (sky) „Heute wird unsere Vision einer modernen, zeitgerechten Lebensmittelversorgung in Ostrach endlich wahr“, machte Gebietsexpansionsleiter Frank Meng von Edeka Südwest beim ersten Spatenstich zu den neuen Märkten an der Sigmaringer Straße deutlich (der SÜDKURIER berichtete). Dort sollen ab November zwei Märkte unter einem Dach zur Verfügung stehen – Edeka Lebensmittel und Edeka-Getränke-Drogerie. Zwei eigenständige Märkte deshalb, weil laut Regierungspräsidium in Tübingen ein großer Markt mit etwa 1400 Quadratmetern im Mischgebiet, das dort ausgewiesen und nach Ansicht der Behörde städtebaulich nur teilintegriert ist, nicht zulässig wäre. In der Ostracher Bevölkerung blieb der Umzug des Marktes vom bisher innerörtlichen Standort an die Sigmaringer Straße nicht unumstritten und auch im Gemeinderat war vorab entsprechend diskutiert worden. Deshalb dankte Meng beim Spatenstich Bürgermeister Christoph und seiner Gemeinderatsmannschaft für das positive Votum. Die beiden Märkte, mit rund 800 Quadratmetern und mit 700 Quadratmetern, beinhalten zusammen eine Nutzfläche von 1990 Quadratmeter. 102 Parklätze ergänzen das neue Einkaufsareal. Insgesamt wurden 7500 Quadratmeter Fläche überplant. 35 bis 40 Mitarbeiter sollen dort arbeiten, wobei alle bisherigen Mitarbeiter in die neuen Märkte übernommen werden.

Edeka investiert insgesamt etwa 4,8 Millionen Euro und will bereits im November am neuen Standort eröffnen. Wert legte Meng auch auf die Tatsache, dass alle Gewerke an Betriebe aus dem örtlichen und regionalen Umfeld vergeben wurden. Beispielsweise die Kiesarbeiten an die Ostracher Firma Müller oder auch die Zimmererarbeiten an die örtliche Firma Seiler, die Bauarbeiten an die Firma Manfred Löffler aus Mengen. Bürgermeister Christoph Schulz machte deutlich, dass sich der bisherige Markt im Ortskern als zu klein erwiesen habe. Er ging nochmals auf die Entscheidungsphase bis zum jetzigen, neuen Standort ein und betonte dabei, dass der neue Markt an den kernörtlichen Bereich angrenze, mit dem Auto oder auch zu Fuß gut erreichbar würde und vom Gemeinderat als zukunftsfähig erachtet worden war.

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