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Neuhausen ob Eck Wald-Ertrag fast verdoppelt

24.12.2011
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Aus geplanten 57 000 Euro wurden 111 000 Euro. Kreisforstamtsleiter Klaus Cerny warnt vor Euphorie

111 000 Euro Reingewinn erwirtschaftete die Kreisforstverwaltung im Jahr 2011. Der Leiter der Kreisforstverwaltung Klaus Cerny bezeichnete dieses Resultat vor dem Neuhausener Gemeinderat als „recht gutes Betriebsergebnis“. Zusammen mit dem kommunalen Revierleiter und Gemeinderatsmitglied Harald Müller stellte der Forstbeamte den Vollzug des Waldjahres 2011 und den Betriebsplan für das Forstwirtschaftsjahr 2012 vor.

Wie in anderen Gemeinden der Region führte die gute Preislage auf dem Holzmarkt auch in Neuhausen zu einem deutlichen Plus für die Gemeindekasse. In Neuhausen hat, so die Einschätzung von Bürgermeister Hans-Jürgen Osswald, die um 7,1 Prozent auf 4 070 Festmeter „leicht“ erhöhte Einschlagsmenge nur einen geringen Einfluss auf das vorliegende Betriebsergebnis. Anstelle der erwarteten 57 000 Euro sind es am Jahresende wie erwähnt 111 000 Euro. Für kommendes Jahr erwartet die Forstverwaltung einen Reingewinn von 80 000 Euro. Trotz der gegenwärtig hohen Verkaufspreise wird im Gemeindewald die Einschlagsmenge nicht erhöht. Bürgermeister Hans-Jürgen Osswald erklärte dazu: „Auch für das kommende Forstjahr ist wieder ein Einschlag von insgesamt rund 3 800 Euro geplant.“

Zu der anhaltenden Hochpreisphase auf dem Holzmarkt kamen 2011 noch weitere günstige Rahmenbedingungen hinzu, die Harald Müller schilderte. Nach einem deutlich zu trockenen Frühjahr habe der Sommer für ausreichend Niederschläge gesorgt. Der trockene und sonnige Herbst brachte den Forstleuten gute Arbeitsbedingungen bei der Holzernte.

Die Sommerstürme haben, so berichtete Klaus Cerny im ganzen Landkreis für 4 000 Festmeter Sturmholz gesorgt. Davon entfielen auf den Neuhausener Gemeindewald nur rund 260 Festmeter. Auch der jüngste Sturm Joachim, dem kreisweit 5 000 Festmeter zum Opfer fielen, habe den Gemeindewald nur geringfügig betroffen. Der nasse Sommer sorgte auch dafür, dass sich die Borkenkäfer zu keiner Gefahr für den Baumbestand entwickeln konnten.

Im Gegensatz zu seinen Nachbargemeinden im Landkreis Sigmaringen bleibt in Neuhausen der Brennholzpreis auch nach der von der Forstverwaltung vorgeschlagenen Erhöhung deutlich unter der 60-Euro-Marke. Bezogen auf das Sortiment „Buche Brennholz lang, am Fahrweg gepoltert“ wird sich der Preis von 50 auf 55 Euro erhöhen. Leibertingen, Beuron und Sauldorf verlangen 60 Euro, Schwenningen hat sich auf 62 Euro festgelegt.

Der oberste Förster im Kreis Tuttlingen zeigte sich mit dem Zustand der Wälder in seinem Zuständigkeitsbereich insgesamt und damit auch mit den Neuhausener Waldungen sehr zufrieden. Der Zustand von Nadel- wie von Laubbäumen sei insgesamt besser als 2010.

Und da reden Jäger von Verbissschäden
Wie ich bereits oft sagte, existieren diese Verbisschäden nur in den Hirnen der Jäger um ihr ...
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