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27.03.2013  |  von  |  0 Kommentare

Neuhausen ob Eck Southside will wachsen

Neuhausen ob Eck -  Das Southside-Festival auf dem Gelände des Gewerbeparks „take-off“, das vom 21. bis zum 23. Juni stattfindet, soll noch größer werden. Schon bisher kamen pro Jahr rund 50 000 Besucher aus der gesamten Bundesrepublik und dem benachbarten Ausland, jetzt soll sich die Zahl auf 60 000 erhöhen.

Beim Southside-Festival 2013 werden 60 000 Besucher erwartet, wenn die Gemeinde die Vergrößerung genehmigt.  Bild: Steinmüller



Wie Bürgermeister Hans-Jürgen Osswald im SÜDKURIER-Gespräch berichtete, fand vor einigen Tagen eine interne Behördenbesprechung statt, bei der die Teilnehmer der Vergrößerung grundsätzlich positiv gegenüber gestanden seien. Bei diesem Gespräch, so Osswald, legten Polizei, Feuerwehr und Notärzte ein überarbeitetes Sicherheitskonzept vor. Auch der Veranstalter sei der Ansicht, das Mehr von 10 000 Besuchern bewältigen zu können. Dieser ersten Besprechung folgt nun der Entscheidungsprozess im Neuhausener Rathaus. Osswald rechnet damit, die Genehmigung zur Vergrößerung Ende April oder Anfang Mai unterzeichnen zu können. Die Gemeinde, genauer die Heuberg-Wasserversorgung rechts der Donau, tritt in Vorleistung. Osswald erläuterte: „Die Trinkwasserversorgung aus dem öffentlichen Netz reichte schon bisher nicht aus.“ Warum das so ist, machte der Verwaltungschef deutlich. Normalerweise werden von der Heuberg-Wasserversorgung rund 16 000 Menschen versorgt. Diese Zahl steigert sich während des Festivals um die 60 000 Besucher. Derzeit werde eine neue, größere Leitung gebaut.

10 000 Besucher mehr müssen untergebracht werden. Dazu seien im vergangenen Jahr neue Zeltplätze geschaffen worden. Neu wird innerhalb des „take-off“-Geländes ein weitere Zeltplätze unter dem Motto „grünes Wohnen“ eingerichtet. Ein bereits vorhandener Öko-Zeltplatz wird mit dem neuen Campingplatz zusammengelegt. Osswald erklärte: „Diese Plätze sind mit mehr sanitären Einrichtungen ausgestattet und der Müll wird getrennt erfasst. “ Die Parkplätze müssten nicht erweitert werden. Seit die Eintrittskarten die kostenlose An- und Abfahrt mit der Bahn beinhalteten, werde dieses Angebot genutzt. Die Veranstalter haben einen Buspendeldienst zwischen dem Tuttlinger Bahnhof und dem Festivalgelände eingerichtet.

Spekulationen, wonach das Festival nach Mengen abwandern könnte, seien, falls sie je Substanz gehabt hätten, spätestens mit der neuen Entwicklung überholt, schätzt Osswald ein.

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