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Neuhausen ob Eck Nachhaken angesagt bei B 311 und DSL

07.09.2012
Neuhausen ob Eck -  Hans-Jürgen Osswald zieht Bilanz im Gespräch mit Bürgern

Bürgermeister Hans-Jürgen Osswald (links) hatte am Mittwoch im Vorfeld seiner Wiederwahl als Neuhauser Verwaltungschef zu einem Bürgergespräch ins Gasthaus „Sonne“ nach Worndorf eingeladen und stand dort rund 20 Bürgern zu kommunalpolitischen Fragen Rede und Antwort.  Bild: kleinert

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Im Vorfeld der Wahl am 23. September eröffnete Bürgermeister Hans-Jürgen Osswald als einziger Kandidat am Mittwoch im Gasthaus „Sonne“ sein erstes Bürgergespräch. Dabei legte er den mehr als 20 Besuchern eine überaus positive Bilanz vor.

„Ich habe bei meinem Amtsantritt eine gesunde, finanzkräftige Gemeinde mit engagierten Bürgern angetroffen und dabei geschworen, ihren Nutzen zu mehren“, betonte Osswald und meinte, dass ihm dies auch gelungen sei. Als Beispiel nannte er den Rathausneubau in Neuhausen mit 100 000 Euro unter Plan. Auch im Kernort und in den anderen Ortsteilen seien viele bedeutende Baumaßnahmen erledigt worden, wie der Umbau der Homburghalle und die Sanierung der Friedhöfe in Worndorf und Oberschwandorf. Außerdem wurden die Kläranlagen mit zirka vier Millionen Euro saniert und neue Baugebiete erschlossen, ganz zu schweigen von der Neuanlage des Schulhofes und dem Bau einer Kinderkrippe. Im Ortsteil Worndorf seien alle anstehenden Aufgaben abgearbeitet und alle Versprechen eingelöst worden, wenngleich für den Ausbau der kabelgebundenen DSL-Versorgung noch ein zweiter Versuch gestartet werden müsse, betonte Osswald. In den vergangenen acht Jahren seien insgesamt zehn Millionen Euro investiert worden, sodass die Prokopfverschuldung derzeit bei 200 Euro liege. Rechne man die zwei Millionen Euro Rücklagen der Gemeinde hinzu, so sei Neuhausen „de facto sogar schuldenfrei“.

Die Aussprache eröffnete Ortsvorsteherin Sylvia Vogler mit dem immer noch anstehenden Problem der Verkehrsberuhigung B 311 und der Forderung nach einer Lärmschutzwand für die Anlieger. Der Bürgermeister verwies darauf, dass die Grenzwerte nicht überschritten würden und deshalb der Bund keine Zuschüsse zahle. und der damit verweigerten Bezuschussung durch den Bund, der für diese Straßenordnung zuständig ist, abgelehnt wurde. Der Bürgermeister versprach , sich deswegen nochmals über das Landratsamt stark zu machen. Er wolle aber keine falschen Hoffnungen wecken, sondern erst nochmals genaue Lärmmessungen abwarten.

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