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26.06.2012  |  von  |  0 Kommentare

Neuhausen ob Eck Musikfans feiern entspannt

Neuhausen ob Eck -  Rund 55 000 Musikfans haben beim 13. Southside-Festival auf dem ehemaligen Neuhausener Militärgelände vier Tage lang gefeiert. Fröhlich, friedlich, entspannt – so haben Teilnehmer und Besucher des Festivals die Stimmung erlebt.

Fröhliche Partystimmung stand den Besuchern des Southside-Festivals in Neuhausen ins Gesicht geschrieben.  Bild: Steinmüller



Bürgermeister Hans-Jürgen Osswald, der vor seiner Bürgermeisterzeit selbst hauptberuflich Konzerte organisierte, war gestern noch ganz begeistert: „Das war ein schönes Festival, mit der besten Stimmung, die ich erlebt habe.“ Die Gründe dafür liegen nach Meinung des Rathauschefs nicht nur im optimalen Wetter. Auch das erweiterte Rahmenprogramm des Veranstalters habe ihm sehr gut gefallen. Dazu gehörten beispielsweise beleuchtete Riesenfiguren, die bei Dunkelheit über das Gelände gefahren wurden.

Die Happening-Atmosphäre war schon am Freitagnachmittag beim Besuch des Festivalgeländes spürbar. Die Gäste kamen mit entspannten Gesichtern an. Die Ticket- und Einlasskontrolle durch die Sicherheitsmannschaft des Veranstalters funktionierte problemlos, die Mitarbeiter waren freundlich. Noch am Donnerstagsabend hatten vereinzelt Musikfans versucht, noch an Karten zu kommen, obwohl die Veranstalter das „Ausverkauft“ längst publik gemacht hatten. Wer die Einlasskontrolle passiert hatte, fand sich in einer anderen Welt wieder. Meist junge Leute suchten noch Platz für ihr Zelt, schleppten Koffer oder Getränkepaletten hinter sich her. Andere hatten den Zeltaufbau schon hinter sich, machten es sich mit einem Getränk vor der provisorischen Behausung gemütlich und beobachteten die Neuankömmlinge. Schwierig wurde es, wenn diese Neuankömmlinge Freunde suchten, die schon auf dem Gelände waren. Die Zeltstadt sah eigentlich überall gleich aus. Nur mit Hilfe von Handyanrufen fanden sich die Suchenden.

Je näher man an den Bühnenbereich kam, desto lebendiger wurde es. Die Landebahn des Flugplatzes wimmelte von Menschen. Im eigentlichen Konzertbereich, der gesondert abgesperrt war, herrschte muntere Jahrmarktstimmung. Für ganz Mutige gab es Bungee-Springen. Die Zuhörer standen zwar dicht an dicht vor den großen Bühnen. Aber wenn jemand durch wollte, machten die anderen freundlich den Weg frei.

Diese positive Atmosphäre bestätigte auch die Tuttlinger Polizei gestern auf Nachfrage. Pressesprecher Wolfgang Schoch meinte: „Wir hatten an allen vier Tagen insgesamt rund 100 Strafanzeigen zu bearbeiten.“ Das seien, angesichts von 55 000 Besuchern, ziemlich wenige. Positiv machte es sich aus Polizeisicht bemerkbar, dass in diesem Jahr zum ersten Mal die Tickets als Zugfahrkarten genutzt werden konnten. 14 000 Southside-Besucher kamen so per Bahn und Shuttlebus zum Festgelände.

Für den Sanitätsdienst waren die Johanniter verantwortlich. Deren Einsatzleiter Daniel Ganter bilanzierte: „Wir hatten insgesamt 1100 Einsätze. Davon hatten rund 200 Alkohol als Grund.“ Häufigste Ursache für gesundheitliche Probleme sei die Hitze gewesen.

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