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04.07.2006  |  von  |  0 Kommentare

Neuhausen ob Eck Gewerbe wächst immer weiter

Neuhausen ob Eck -  Die Entwicklung des Gewerbegebiets "Filz" und des Take-off-Gewerbeparks stand im Mittelpunkt einer Informationsveranstaltung des Neuhauser Gewerbevereins. Zuvor hatten die Teilnehmer einen Rundgang durch das Gewerbegebiet "Filz" unternommen, bei dem sie sich einen Überblick über den aktuellen Stand der Firmenansiedlung verschafften.


Neuhausen ob Eck - Für die anschließende Zusammenkunft im Parkrestaurant hatte Bürgermeister Hans-Jürgen Osswald eine Präsentation zur Situation im Gewerbegebiet "Filz" vorbereitet, das 1991 realisiert wurde, als an die Auflösung des Bundeswehrstandortes noch nicht zu denken war. Ursprünglich handelte es sich um 18 Parzellen mit einer nutzbaren Fläche von insgesamt 50000 Quadratmetern. Sie sind bis auf vier Grundstücke im inneren Siemensring alle belegt und werden von ortsansässigen Firmen genutzt, die teilweise schon Expansionsgedanken hegen. Darüber hinaus gibt es in Neuhausen weitere Interessenten, die sich gern im "Filz" ansiedeln würden, so dass bereits an eine Erweiterung des Gewerbegebiets in östliche Richtung gedacht ist. Dazu muss noch der Flächennutzungsplan geändert werden.

Wenn die Ortsumfahrung der B311 realisiert wird, wäre auch eine zweite Zufahrt möglich, um die Carl-Benz-Straße zu entlasten. Die Erschließung der 5,8 Hektar großen Fläche würde in drei Schritten erfolgen, wobei 26 Parzellen von jeweils rund 1500 Quadratmetern entstünden. Mit der Realisierung sei jedoch frühestens in fünf Jahren zu rechnen, betonte Osswald und verwies darauf, dass im jetzigen Gewerbegebiet ohnehin noch zirka 8000 Quadratmeter zur Verfügung stehen.

Wie den Ausführungen von Geschäftsführer Herbert Baur zu entnehmen war, haben sich seit Gründung des Zweckverbandes Neuhausen ob Eck/Tuttlingen und des Take-off-Gewerbeparks auf dem 140 Hektar großen ehemaligen Bundeswehrgelände 53 Unternehmen mit zusammen mehr als 500 Mitarbeitern angesiedelt. "Das Areal ist für die Betriebe eine umzäunte Insel mitten im Grünen. Sie bietet viel Platz für nachhaltige Firmenentwicklungen und stellt eine Adresse mit Qualitätssiegel dar", betonte Baur. Die Anschrift sowie der Bekanntheitsgrad von Neuhausen seien inzwischen durch das Southside-Festival gigantisch gesteigert worden, ganz abgesehen von den anderen Veranstaltungen, wie Oldtimer-Rallyes, Do27-Treffen oder DTM-Testfahrten. Hinzu kommen Neubauvorhaben bereits etablierter Firmen, wie SHW und Chiron, die solche Entwicklungsmöglichkeiten in Tuttlingen nicht hätten. In diesen Fällen habe sich die Partnerschaft zwischen Neuhausen und Tuttlingen absolut ausbezahlt.

Als nächstes Ziel nannte Baur die schrittweise Sanierung des Gebäudebestandes. Die Wärmeversorgung wurde neu gestaltet und hat das Image des Gewerbeparks enorm gesteigert. Wie der Geschäftsführer nicht ohne Stolz feststellte, ist der Take-off-Gewerbepark die einzig wirtschaftlich arbeitende Konversionsmaßnahme in ganz Baden-Württemberg und habe zudem noch ein sehr gutes Finanzpolster aufzuweisen. Als nächstes stehe jetzt die qualitative Vermarktung der Landebahn für Entwicklungsabteilungen der Automobilindustrie sowie Kundenveranstaltungen großer Unternehmen und die weitere Verbesserung des Images auf dem Programm.

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