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Neuhausen ob Eck Bürgermeisterwahl: Bislang kein Gegenkandidat für Hans-Jürgen Osswald

29.08.2012
Neuhausen ob Eck -  Am 23. September wählen die Bürger von Neuhausen ob Eck ihren Bürgermeister für die kommenden acht Jahre. Bislang gibt es für Hans-Jürgen Osswald keinen Gegenkandidaten.

Hans-Jürgen Osswald (rechts) bei einer Sitzung des Verwaltungsverbandes für den Gewerbepark "take-off" zusammen mit dem Tuttlinger Oberbürgermeister Michael Beck.  Bild: Steinmüller

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Die Bürger von Neuhausen müssen am 23. September darüber entscheiden, ob Hans-Jürgen Osswald für weitere acht Jahre die Geschicke der früheren Garnisonsgemeinde lenken wird. Bisher haben sich noch keine Gegenkandidaten gemeldet, Meldeschluss ist am 3. September um 18 Uhr. Obwohl zwei Anschläge auf sein Haus 2010 und 2011 noch nicht geklärt wurden und er sich möglicherweise den Unwillen der Rockergruppe „Hells Angels“ zugezogen hat , fühlt sich Osswald mit seiner Familie in Neuhausen sicher.

Kommunalpolitisch steht Neuhausen gut da. Die Umgestaltung der Ortsdurchfahrt in der Kerngemeinde Neuhausen beschäftigt die Bürger. Seit Februar 2011 führt die Umgehungsstraße den Verkehr auf der B 311 um den Ort herum. Deswegen kann die bisher für den Überlandverkehr ausgebaute Ortsdurchfahrt den neuen verkehrstechnischen Erfordernissen angepasst, das bedeutet zurückgebaut werden. Die Bürgerschaft ist gegenwärtig zu einem Willensbildungsprozess aufgerufen, an dessen Ende ein Umbau der Ortsdurchfahrt steht, der nach der Absicht von Gemeinderat und Bürgermeister in der Bevölkerung eine breite Mehrheit finden soll. Nach der Sommerpause beginnen auf dem Friedhof außerdem die Arbeiten für den Bau einer neuen Aussegnungshalle.

Im Ortsteil Schwandorf läuft unter der Bezeichnung „Leben im Dorf II“ das EU-Leader-Projekt mit der Zielsetzung, die innerdörfliche Infrastruktur zu erhalten und nach Möglichkeit auszubauen. Ein Schwachpunkt in einigen Teilen der Großgemeinde Neuhausen ist die Breitbandversorgung, nachdem die Gemeinde sich mit ihren stark benachteiligten Ortsteilen Schwandorf und Worndorf nicht am Breitbandprojekt der Nachbargemeinden im Süden des Kreises Sigmaringen beteiligt hat.

Positiv dagegen: die Situation im Vor- und Grundschulbereich. Kindergärten bieten ausreichend Plätze in allen Ortsteilen. Im Hauptschulbereich gibt es eine Kooperation mit der Werkrealschule im benachbarten Fridingen. Ganztagesbetrieb und Umwandlung in eine Gemeinschaftsschule sind in Planung.

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