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06.09.2012  |  von Winfried Klein  |  0 Kommentare

Meßkirch Schulbeginn in Meßkirch und der Region: Die Stundenpläne sind schon fertig

Meßkirch -  Vor Unterrichtsbeginn gibt es für Lehrer viel zu tun. Die Stundenpläne für Meßkircher Schulen zum Beispiel fordern wochenlange intensive Vorbereitung.

Rektor Eberhard Müller vom Martin-Heidegger-Gymnasium ist gemeinsam mit einem Kollegen mit der Erstellung eines neuen Stundenplans mindestens eine gute Woche lang intensiv beschäftig. Er basiert auf einem Deputatsplan, der bereits am Anfang der Ferien erstellt wurde und der grundsätzlich regelt, welcher Lehrer in welcher Klasse welche Fächer unterrichtet.  Bild: Klein

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Die Vorbereitungen auf das Montag beginnende neue Schuljahr laufen in den Schule Meßkirchs und Umgebung auf Hochtouren. Der SÜDKURIER warf einen Blick hinter die Kulissen.

„Obwohl es von der ausführenden Firma zugesagt war, werden wir wohl den Treppenaufgang vor unserem Haupteingang bis zum Schulbeginn nicht mehr hinkriegen.“ Wolfgang Sauter, Rektor der Grafen-von-Zimmern-Realschule in Meßkirch ist sichtlich enttäuscht. Der praktisch baufällige Treppenaufgang zum Haupteingang musste komplett saniert werden – und das sollte bis zum Schuljahresbeginn erledigt sein. Nun müssen die Schüler bis auf weiteres die Türen vom und zum Pausenhof nutzen. Auch im Schulgebäude wird übrigens noch fleißig gearbeitet, denn es für eine neue Computeranlage verlegt eine Elektrofirma noch jede Menge Kabelschächte und Leitungen.

„Alle anderen Vorbereitungen für das neue Schuljahr, wie Erstellung der Stundenpläne, Kalender für Prüfungstermine, Klassenfahrten, Unterrichtsmodule, Schulveranstaltungen und vieles mehr sind fertig und werden in der Lehrerkonferenz am Freitag in der letzten Ferienwoche vorgestellt“, verkündet die stellvertretende Rektorin, Annemarie Diener. Sie hat in etwa zweiwöchiger intensiver Arbeit den neuen Stundenplan entwickelt.

„Da ist trotz Computerprogramm immer noch sehr viel Handarbeit gefordert“, erklärt sie, denn der Rechner wisse natürlich nicht, wann beispielsweise für ein Fächer wie katholische oder evangelische Religion und Ethik welche Lehrer (möglichst stundengleich) eingesetzt werden können oder wann für das Fach Sport welche Sportstätten zur Verfügung stehen.

Auch in der Auentalschule in Sauldorf-Rast ist alles gut vorbereitet, obgleich es im neuen Schuljahr durch die Pensionierung des ehemaligen Direktors, Gerhard Schmid, und zwei Versetzungen große personelle Veränderungen geben wird. „Ersatz ist da“, stellt Birgit Schmon, die neue Rektorin, zufrieden fest. „Die neuen Lehrkräfte werden am Donnerstag der letzten Ferienwoche dem Kollegium vorgestellt und in unsere Schule eingeführt, auch wird der neue Stundenplan präsentiert.“ Sorgen bereite ihr die Tatsache, dass es im neuen Schuljahr nur noch eine einzige neue, erste Klasse geben werde, da die Zahl der Kinder auch im Sauldorfer Umfeld immer weiter sinke.

„An unserer Schule wurden während der Ferien sämtliche Toiletten saniert, „ berichtet Eberhard Müller, Rektor des Martin Heidegger Gymnasiums, „und wir sind dabei ein neues Büro für Schulsozialarbeit in unserem Hause ein zu richten, da wir einen eigenen Schulsozialarbeiter bekommen werden“.

„An einem großen Gymnasium sind mit der Erstellung eines neuen Stundenplans mindestens zwei Personen eine gute Woche lang intensiv beschäftigt“, resümiert Müller die Vorbereitungen, „und das, nachdem ich bereits am Anfang der Ferien einen sogenannten Deputatsplan erstellt habe, der grundsätzlich regelt, welcher Lehrer in welcher Klasse welche Fächer unterrichtet“. Aus diesem Plan entstünde dann eine Matrix, in der dann die Lehrer ihren Klassen oder die Klassen ihren Lehrern zugeordnet werden könnten. „Erst dann können wir an die Erstellung des eigentlichen Stundenplans gehen“, wobei es da dann gar nicht so einfach sei, entsprechende Fächerkoppelungen auf einen brauchbaren Nenner zu bringen. Auch der stellvertretende Rektor Hermann Karl zeigt stolz auf die riesige Stundenplantafel an der Wand.

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