Meßkirch Schüler bauen 3D-Modell für Klosterstadt

Fünftklässler des Staufer-Gymnasiums in Pfullendorf haben der Klosterstadtbaustelle Campus Galli in Meßkirch ein Geschenk gemacht: Sie bauten aus Pappe ein 3D-Modell des St. Galler Klosterplans.

Die Fünftklässler des Staufer-Gymnasiums haben Campus Galli ein 3D-Modell des St. Galler Klosterplans aus Pappkarton geschenkt, das sie im evangelischen Religionsunterricht unter der Leitung ihrer Religionslehrerin Jutta Gross-Engelmann gebastelt hatten. Martin Rogier, Töpfer auf der Klosterstadt-Baustelle, nahm das Modell entgegen und erklärte den Schülern einige Details zum Plan.

Als Jutta Gross-Engelmann den Bausatz für das 3D-Modell des St. Galler Klosterplans beim Überlinger Schuldekan Bernhard Schupp in der religionspädagogischen Arbeitsstelle entdeckte, hatte sie sofort die Idee, es mit ihren Schülern für die karolingische Klosterstadt bei Meßkirch zu basteln. Gross-Engelmann führt dort auch Gruppen über die Baustelle. Die Fünftklässler waren ebenfalls gleich Feuer und Flamme für das Projekt, doch ganz so einfach gestaltete sich die Umsetzung nicht. "Das Schwerste war die Kirche", erzählt Jonas und zeigt auf die zahlreichen Ecken und Dachgiebel. Auch die Häuser mit Innenhöfen forderten das räumliche Denkvermögen der Schüler heraus.

"Mir hat es sehr viel Spaß gemacht", erzählt Mia. "Wir haben immer zu zweit gearbeitet, das war voll cool", ergänzte Sofia und Jana meinte: "Wir waren überrascht, dass die Klosterstadt so groß ist."

Martin Rogier erklärt den Fünftklässlern, wie der Plan im 9. Jahrhundert entstand und dass es sich um einen Idealplan handelt, der auf genau diese Weise nie umgesetzt werden sollte. Auch habe der Zeichner des Plans nicht mit einem exakten Maßstab gearbeitet, wie es die heutigen Architekten tun. "Nur bei der Kirche finden wir Angaben zum Größenverhältnis", erzählt der Töpfer. Gespannt hören die Fünftklässler zu, als er ihnen erklärte, dass alle Gebäude und Einrichtungen möglichst eng aneinander gezeichnet wurden, da Pergament ja teuer war. Man müsse den Plan für die Umsetzung etwas auseinanderziehen und dann würden die Bauwerke in die Landschaft eingepasst. "Schaut mal, hier zwischen den Häusern hätte kein Ochsenkarren Platz gefunden", zeigte er auf eine Stelle des 3D-Modells. Als Dank für ihre Arbeit führte die Lehrerin die Fünftklässler zu den einzelnen Stationen der Baustelle.

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