Meßkirch Pfarrer Karl-Michael Klotz: Noch ein Wechsel vor der Pensionsgrenze

Pfarrer Karl-Michael Klotz begründet seinen angekündigten Abschied aus der Seelsorgeeinheit Meßkirch-Sauldorf

Stadtpfarrer Karl-Michael Klotz übernimmt wie berichtet Mitte Oktober die Leitung der Seelsorgeeinheit Eggingen-Stühlingen Heilig Kreuz im Dekanat Waldshut. Der bisherige Pfarrer der Seelsorgeeinheit Meßkirch-Sauldorf wird im Team mit haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Seelsorge der rund 4500 Katholiken der Pfarreien Heilig Kreuz (Stühlingen), St. Fridolin (Stühlingen-Bettmaringen), St. Nikolaus (Stühlingen-Lausheim), St. Martin (Stühlingen-Schwaningen), St. Konrad (Stühlingen-Weizen) und St. Gallus (Eggingen) verantwortlich sein, heißt es dazu in einer Mitteilung der Erzdiözese.

Klotz wurde 1954 in Heidelberg geboren. Nach der Priesterweihe am 15. Mai 1993 war er Vikar in Schutterwald. Anschließend kam er als Vikar nach Külsheim und nach Karlsruhe-Daxlanden. Von 1999 bis 2009 arbeitete er als Pfarrer in Limbach und Limbach-Wagenschwend. Seit September 2009 war er Pfarrer der Pfarreien der ehemaligen Seelsorgeeinheit Meßkirch und seit Januar 2013 zusätzlich Pfarrer der Pfarreien der ehemaligen Seelsorgeeinheit Sauldorf. Im Juli 2014 wurde er dann zum leitenden Pfarrer der neu errichteten Seelsorgeeinheit Meßkirch-Sauldorf ernannt.

Er habe ein Alter erreicht, in dem es für ihn Zeit geworden sei, nochmals an einem anderen Ort für acht Jahre zu Wirken, sagt Stadtpfarrer Karl-Michael Klotz auf Nachfrage. So werde er dieses Jahr seinen 63. Geburtstag feiern und bis zur Pensionsgrenze mit 70 sei die Zeit absehbar, was die Möglichkeit eines Wechsels betrifft. Für ihn stelle sich dabei die allgemeine Frage, ob ein Pfarrer lange in einer Pfarrei bleiben muss. So sei er auch in Limbach, seiner vorherigen Stelle, zehn Jahre gewesen. "Wenn, dann jetzt", bringt Klotz seine Entscheidung auf den Punkt.

In seinen Jahren in Meßkirch sei sehr viel gelaufen, blickt er zurück und verweist so auf die Ökumene, die ihm immer am Herzen gelegen sei. Zudem verweist er auf die die Öffnung von "Auf ein Wort" im Amtsblatt, das früher ausschließlich aus den Reihen der katholischen Kirchengemeinde beigesteuert wurde.

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