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Meßkirch Oktoberfest-Bilanz: „Wir wurden mit Lob überschüttet“

09.10.2012
Meßkirch -  Christian Ott ist Vizepräsident des Firlefanz Clubs Meßkirch. Eine Woche nachdem der Club mit dem 1. Meßkircher Oktoberfest seine bisher größte Veranstaltung realisierte, zieht er Bilanz.

Nach dem erfolgreichen Oktoberfest des Firlefanzclubs greift Vizepräsident Christian Ott wieder zur badischen Butterbrezel.  Bild: Moser

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Herr Ott, ist zwischenzeitlich wieder der Alltag bei Ihnen allen eingekehrt?

 

Ja, der Alltag ist eingekehrt wenn man auch noch müde und ausgelaugt ist. Bis auf die Abrechnung haben wir alle Nacharbeiten für das zweitägige Oktoberfest erledigt.

 

Sie hatten an beiden Tagen eine volle Halle, sind Sie mit der Resonanz zufrieden?

 

Dass wir Lob bekommen haben, wäre eigentlich untertrieben. Wir wurden mit Lob überschüttet. Es war für uns sehr schön zu sehen, dass alle Altersgruppen beim Oktoberfest vertreten waren, vom einjährigen Kind bis zum Achtzigjährigen. Das gibt uns als Firlefanzclub das Feedback, dass wir ein gewisses Standing in der Bevölkerung haben.

 

Der Firlefanz Club hat bisher keine regelmäßigen Veranstaltungen gehabt, wird sich das nach diesem Erfolg in Zukunft jetzt also ändern?

 

In unserer Anfangsphase haben wir Jugenddiskos gemacht, später dann immer wieder Aktionen bei Stadtfesten oder die Bewirtung bei Festen übernommen. Das Oktoberfest war einmalig und es war für uns an der Belastungsgrenze. Wir wollten zum 20. Geburtstag des Clubs etwas machen, was es noch nicht gab. Die urige, holzgeprägte Viehhalle bot den perfekten Rahmen. Nächstes Jahr wird es aber definitiv kein Oktoberfest von uns geben. Zum einen bekommen wir das vom Aufwand her nicht gestemmt und zum anderen wollten wir damit ja das 20-jährige Bestehen des Clubs feiern. Wir möchten irgendwann mal wieder ein Oktoberfest machen. Aber ob das in zwei oder in fünf Jahren stattfinden wird, das können wir noch nicht sagen.

Gab es denn für das Oktoberfest auch Unterstützung seitens der Stadt Meßkirch?

 

Ja, die Location wurde uns zur Verfügung gestellt. Und ohne die Hilfe der Bauhofmitarbeiter wäre es gar nicht möglich gewesen, das zu veranstalten. Wir als Clubführung sind auch stolz drauf, dass alle Mitglieder so viel Einsatz gezeigt haben. Die Vorbereitungen liefen in sieben Arbeitsgruppen und starteten schon ein halbes Jahr vorher. Beim Fest haben uns dann auch die Sauldorfer Swamp Hoppers und die Handball-Damen mit der Bedienung in der Halle geholfen.

 

Ist schon klar, was mit dem Gewinn gemacht wird, wenn es einen gibt?

 

Nein, wir haben das ja auch nicht gewinnorientiert gemacht sondern wollten zusammen mit der Bevölkerung feiern. Wäre das anders gewesen, hätten wir auch Eintritt verlangen müssen. Wenn es einen Gewinn gibt, wird der aber sicher einer sozialen Einrichtung zugute kommen.

 

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