Spannung, Lachen und fröhlicher Kinderlärm. Das war am Freitag die gemeinsame Ferienaktion des SÜDKURIER Medienhauses und der Bad Dürrheimer Mineralbrunnen GmbH auf dem Parkplatz der „Fahrradprofis“ in der Bahnhofstraße. In der Pause spendierte Bad Dürrheimer die Getränke. Rund 150 Kinder und Erwachsene waren der Einladung zu der kostenlosen Ferienunterhaltung gefolgt. Natürlich war der Zauberer Pfiffikus nicht alleine gekommen. Er hatte sich zum Vergnügen der Jungen und Mädchen zwei versierte Stimmungshelfer mitgebracht: die gigantische Stupsi-Maus und den lustigen Kasperle. Dabei ist Zauberer Pfiffkus ein alter Hase. Der Magier mit dem roten Zylinder wird von Dieter Sirringhaus verkörpert. Sirringhaus war früher Stadtjugendpfleger in Villingen-Schwenningen und steht schon seit 30 Jahren auf der Bühne, wenn es gilt, junges Publikum zu begeistern.
Er bindet von Anfang an die Kinder ins Programm ein und hatte damit auch in Meßkirch vollen Erfolg. Als der Zauberer die verschieden farbigen Tücher für seinen Tuchtrick vorstellte, sagte er: „Die Farben sind wie bei der Ampel. Bei Rot dürfen die Kinder gehen, bei Grün müssen sie stehen.“ Seine jungen Zuhörer merkten natürlich sofort den Fehler und ziemlich lautstark wiesen sie den offenbar unwissenden Magier in das Geheimnis der Ampelfarben ein. Das gelang ihm auch mit dem Bommeltrick. Aus seinem Zauberstab hingen immer verschieden lange farbige Bommel und immer war der Falsche der Längste. Als Pfiffikus dann auch noch eine ganze Schublade Apfelsinen verschwinden ließ, war manchem Kind das Fragezeichen ins Gesicht geschrieben: Kann der nun wirklich zaubern oder nicht? Kasperle lud in der zweiten Programmhälfte zur „Kinder-Olympiade“ nach London ein.
Dabei ging es um die spannende Jagd auf die Medaillenräuber. Und wieder waren die Jungen und Mädchen Feuer und Flamme. Das Lachen erreichte seinen Höhepunkt, als Hund Bello den Dieb mit einem kräftigen Biss in den Allerwertesten zur Strecke brachte. Doch nicht nur die Kinder zeigten sich begeistert. Aus Meßkirch und dem ganzen Umland waren Eltern oder Großeltern mit Kindern oder Enkeln gekommen. Ottmar Wohlhüter aus Thalheim hatte Lenny (2) und Luca (4) mitgebracht. Sein Urteil: „Das Kasperletheater war super gut und sehr witzig.“
