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Meßkirch Eine besondere Sammlung

25.01.2012
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In der Kreisgalerie Schloss Meßkirch wird zurzeit die Ausstellung „Puppen Japans“ aufgebaut.

Eben noch hingen in der Kreisgalerie Schloss Meßkirch Fotografien von Rupert Leser. Nun sind die Fotos weg und auf Tischen in der Galerie verteilen sich viele hundert japanische Puppen unterschiedlichster Größen. Dazu Kunsthandwerk und traditionelle japanische Kleidungsstücke, mit denen Sabine Anderson und Manfred Tremmel in den kommenden Tagen die neue Ausstellung „Puppen Japans“ aufbauen.

„Das ist etwas ganz Neues, so was ist in der Kreisgalerie noch nie dagewesen“, sagt Tremmel, der gemeinsam mit seiner Kollegin seit Eröffnung der Galerie für den Aufbau der Ausstellungen zuständig ist.

Unter den Ausstellungsstücken seien ausgefallene Exponate wie die Puppe auf der Rückseite eines Federballschlägers. Es gebe Puppen ähnlich der Spielzeugpuppen, die in Deutschland bekannt sind; Puppen, die der japanischen Sagenwelt entstammen oder Puppen, die in die Miniatur-Ausgabe eines japanischen Hofs hineingestellt werden.

Dora Feder, die ehemalige Lehrerin aus Blaubeuren, von der die Ausstellungsstücke stammen, habe sie beeindruckt, stellen Anderson und Tremmel fest. Etwa 40 Mal sei sie zu Besuch in Japan gewesen und in ihrem kleinen Haus sei bis unter das Dach alles vollgestellt, alle Puppen seien hinter Glas aufbewahrt. In der Ankündigung für die Ausstellung heißt es dazu: Die Sammlerin habe dabei ihre Sympathie für das außergewöhnliche japanische Volk mit seinen freundlichen und liebenswerten Menschen Ausdruck verleihen wollen.

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