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Mengen Oberschwabenkaserne wird zum riesigen Entwicklungs- und Erlebnispark

In einer gemeinsamen Presseerklärung erläutern die Kommunen Mengen und Hohentengen das geplante Nutzungskonzept für die Konversion der Oberschwabenkaserne. Die Vorzeichen für die Konversion der Oberschwabenkaserne Mengen/Hohentengen sind besser als zunächst befürchtet. Neben den ersten Mietanfragen gibt es inzwischen Interessenten, die sich für den Erwerb des gesamten Areals interessieren.

Nachdem die letzten Soldaten bereits im Herbst 2012 die Kaserne verlassen haben, unternehmen sowohl der Bund als Eigentümer – das Gelände steht unter der Verwaltung der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) – wie auch die beiden Standortkommunen vielfältige Anstrengungen, um schon bald eine sinnvolle Nachfolgenutzung zu erreichen. Als Ergebnis eines von der BIMA initiierten Interessensbekundungsverfahrens stellte nun ein Projektentwicklungsteam aus Baden-Württemberg in eigens einberufenen Sondersitzungen der Gemeinderäte in Mengen und Hohentengen ein innovatives und realisierbares städtebauliches Nutzungskonzept für die Konversion der Oberschwabenkaserne vor. Um die Interessen der potentiellen Investoren zu wahren, finden die ersten Beratungen noch nicht-öffentlich statt. Selbstverständlich wird bei konkreten Planungsschritten die Öffentlichkeit einbezogen werden.

Das nun vorgestellte Projekt umfasst die konzeptionelle Entwicklung eines nachhaltigen Wissenschafts-, Technologie-, Gewerbe- und Erlebnisparks mit einem Schwerpunkt in zukunftsorientierten Technologien. Es korrespondiert mit den bisherigen Planungen der Kommunen, auf den Konversionsflächen ein interkommunales Gewerbegebiet sowie ein Aus- und Weiterbildungszentrum Verkehr/Logistik einzurichten. Im Vordergrund stehen die Schaffung neuer Arbeitsplätze sowie eine regionale Wertschöpfung durch eine stadtplanerische und landschaftliche Einbindung in die vorhandenen Standortqualitäten von Hohentengen und Mengen. Beide Gemeinderäte haben mit großen Mehrheiten und eindeutigem positivem Votum dem vorgelegten Strukturkonzept zugestimmt, für dessen zügige Umsetzung eine baden-württembergische Investorengruppe bereit steht.

Nächste Schritte für eine Realisierung sind Grundstücksverhandlungen mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) sowie die Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen. Hierbei erhoffen sich die Kommunen eine umfassende Unterstützung durch den Bund und das Land, um die Oberschwabenkaserne bald mit neuem Leben zu erfüllen.

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