Mein

Leibertingen Tausende Besucher beim Jahrmarkt

17.09.2012
Leibertingen -  Ein Markttag wie aus dem Bilderbuch war am Sonntag der 36. Wildensteiner Jahrmarkt in Leibertingen. Tausende von Besuchern kamen den ganzen Tag über ins Dorf.

Mit Interesse verfolgten viele Jahrmarktbesucher die zukünftigen Bauleute der Klosterstadt in Meßkirch bei ihrem mittelalterlichen Handwerk.

Das Bad im mittelalterlichen Zuber machte auch den jüngsten Besuchern Spaß.

Service
Artikel drucken  Artikel drucken
  Artikel versenden

  Newsletter
  RSS-Feed


Zeitweise war der Besucheransturm so groß, dass auf dem Marktgelände kaum noch ein Durchkommen möglich war. Das mittelalterliche Ambiente durch die entsprechende Kleidung der Akteure, die Gerüche von Essständen, das Stimmengewirr und die Klänge von den musikalischen Rahmenangeboten verdichteten sich zur typischen Leibertinger Marktatmosphäre, die es so nur beim Wildensteiner Jahrmarkt gibt.

Für die ehrenamtlichen Helfer des Elternbeirats in der Wildensteinschule hatte der Tag schon um 8 Uhr begonnen. Seit die Hauptschule in Leibertingen aufgelöst worden ist, führen die Eltern die Teilnahme der Schule am Wildensteiner Jahrmarkt mit Dinnele aus dem Schullehmofen fort. Bayram Akyurek und Armin Rist brachten das Feuer im Ofen zu brennen, während sich in der Schulküche unter der Leitung von Andrea Molitor die Frauen an die Arbeit machten, die Zutaten für das pizzaähnliche Gebäck vorzubereiten. Immerhin wurden an diesem Tag vier Geschmacksrichtungen angeboten: vegetarisch, mit Speck, mit Zwiebel und Apfel. Am Ofen stand Michael Reuter, der sich zur Verstärkung seine acht Jahre alte Tochter Emma mitgebracht hatte. Die kleine Helferin kommentierte ihren Arbeitseinsatz mit der Bemerkung: „Ich wollte mit.“ Eva Rist und Birgit Lautenbacher hatten die Aufgabe, die in der Küche abgewogenen Teiglinge flach zu kneten und mit dem Belag zu versehen.

Ein besonderer Anziehungspunkt war wieder der Badezuber des Männergesangvereins Straßberg. Mancher Marktbesucher konnte der Versuchung, in ein weißes Badekleid gehüllt in das heiße Wasser zu steigen, nicht widerstehen. Zur Mittagszeit war Anne Schnepper aus Langenhart eine zufriedene Marktbeschickerin. Die Töpferin berichtete von einem großen Interesse der Besucher an ihren Produkten. Von großem Interesse sprach auch Bert M. Geurten, Vorsitzender des Klosterstadtvereins, der mit zehn Mitarbeitern der zukünftigen Klosterstadtbaustelle erstmals zum Jahrmarkt gekommen war. Geurten: „Die Leute blieben sehr lange stehen und beobachteten unsere Leute beim Schindelmachen, beim Korbflechten, beim Steinebehauen oder beim Spinnen.“ Seit 12 Uhr war Marko Glocker aus Kreenheinstetten mit seinen beiden Schwarzwälder Füchsen im Einsatz. Die Dorfrundfahrten im großen Wagen waren immer ausgebucht.

Bei der zehnten Dorfmeisterschaft im Hufeisenwerfen, die von Altbürgermeister Heinrich Güntner organisiert worden war, gewannen die Kreenheinstetter die 120 Euro für einen guten Zweck in ihrer Ortschaft.

Weitere Bildergalerien
zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Schreiben Sie Ihre Meinung
Überschrift
Text


noch 1000 Zeichen


Informiert bleiben:
Bei jedem neuen Kommentar in dieser Diskussion erhalten Sie automatisch eine Benachrichtigung
Unsere Community-Regeln