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Leibertingen Letzte Seniorenfasnet des Frauenkreises

07.02.2012
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Abschied mit zwölfter Auflage der beliebten Veranstaltung

Ein großes und erwartungsvoll gestimmtes Publikum hat sich zur Seniorenfasnet im Kreenheinstetter Ulrich-Megerle-Saal eingefunden. Eingeladen hatte wie üblich der Kreenheinstetter Frauenkreis. Es sollte ein besonderer Nachmittag werden, denn die Damen des Frauenkreises zogen noch einmal alle Register. Warum? Sie wollen aufhören mit der im Ort lieb gewonnenen Seniorenfasnet.

Elisabeth Fecht führte in gewohnt flotter und munterer Weise durch das vielfältige Programm, das sie unter das Motto „Das Beste aus 12 Jahren“ stellte. Sie tröstete das Publikum: „Wenn de Guido (Guido Amann, Ortsvorsteher von Kreenheinstetten) ebber findet, der des weitermacht, no kenne mir au mol nasitze!“ Der Ortsvorsteher meinte – verbunden mit großem Lob und Dank – am Ende des Nachmittags dazu: „Ich werde mich bemühen!“

Was war geboten? Livemusik von den beiden Gitarristen Peter Bauhofer und Gerhard Volk, vom Duo „Heuberg Power“, Sketche, Slapsticks, Gardetanz der Kleinen der Waldgeisterzunft Kreenheinstetten und viel Gesang zu Oldies aus vergangenen Zeiten. Den närrischen Reigen eröffnete die „Kleine Garde“ mit dem speziellen Gardetanz „Winter und Sommer“. Fetzige Pistenlieder und Sommerhits wechselten sich ab, teils akrobatisch dargestellt, einstudiert von Silke Steidle, Julia Hafner und Kerstin Fecht.

Die Sketche waren allen Anwesenden noch im Gedächtnis, sie fieberten regelrecht darauf, diese noch einmal zu sehen. Anita Schad, Michaela Keller und Gerda Knittel boten Köstliches über Rechenkünste: Sechs Füße schauen da aus dem Bett, in dem vermeintlich nur zwei Leute liegen. Evi Glocker und Hildegard Volk stellten einen staatlich beauftragten Eheberater dar, ein höchst amüsantes Verwechslungskommödchen, ein mitreißenden Verwirrspiel. Der bedauernswerte „Gottlieb“, ein dem Most huldigenden Alten, wurde von Monika Hafner inszeniert. Eine dynamisch bis dramatisch anmutende Pantomime von „Sieben Mafiosi“ beeindruckte immer noch, auch zum wiederholten Mal. Der letzte Sketch war der Dialog zwischen einer Kranken und einer vorgeblich alles wissenden Schlauen. Darin wurden Krankheiten mit den medizinischen Fachbegriffen durcheinander geworfen und verknüpft – da hießt die Empfehlung bei Darmproblemen natürlich, man solle zum Dermatologen gehen, bei Ohrproblemen entsprechend zum Orologen.

Zum Schluss bedankte sich Elisabeth Fecht bei den Musikanten, die für viele Erinnerungsmomente gesorgt hatten und dem Hausmeister Hans Glocker für dessen immer wieder erfahrene Aufmunterung. Ortsvorsteher Guido Amann lobte das Engagement der vergangenen Jahre und den letzten Auftritt: „Ein ansprechendes und intensiv eingeübtes Programm, ihr habt einen hervorragenden Job gemacht mit eurer Seniorenfasnet!“ Großer Applaus war schließlich das Ende der bisherigen Ära Seniorenfasnet in Kreenheinstetten.

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