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Donautal Retter sind auch Naturschützer

28.02.2008
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Auf vielen Gebieten ist die Bergwacht auch im Naturschutz tätig. Von Horstwachen bei gefährdeten Vogelarten über Krötenschutzmaßnahmen und Naturschutzstreifen während der Orchideenblüte bis hin zur Pflege mehrerer Hangflächen im Donautal und seinen Nebentälern reicht das Aufgabenspektrum. Hierfür ist ab sofort Rüdiger Bertsch zuständig. Unterstützt wird er dabei von Ulrike Schüller.

Donautal - Seine Anerkennung gerade für diesen Tätigkeitsbereich und seinen Wunsch nach enger Zusammenarbeit brachte der neue Naturpark-Ranger, Markus Ellinger, während seines Grußwortes zum Ausdruck. Aber auch die Vertreter anderer staatlicher und privater Organisationen des Rettungs- und Sicherheitsbereichs hoben die gute Zusammenarbeit mit der Bergwachtbereitschaft Sigmaringen hervor. Als verlässlichen und zuverlässigen Partner bezeichnete sie der Vertreter der Polizeidirektion Sigmaringen, Joachim Gotthold.

Zunächst hatte der stellvertretende Bereitschaftsleiter Dieter Sorg in Vertretung des durch einen Todesfall verhinderten Bereitschaftsleiters Ernst Hagg über die Aktivitäten der Bereitschaft im zurückliegenden Jahr berichtet. Insbesondere viele Aktivitäten im Zusammenhang mit dem verheerenden Felssturz in Beuron, veranlasst durch die Orts- und Sachkunde der Bergwacht, wurden gewürdigt. Aber auch die außerordentlich aufwändigen Restaurierungs- und Sicherungsmaßnahmen an der Turmruine, die 2008 fortgesetzt werden müssen, fanden das Interesse der Zuhörer

Zahlreiche zusätzliche Informationen erhielten Gäste und Mitglieder durch die Berichte der einzelnen Ressortleiter. Der Verantwortliche für den eigentlichen Bergrettungsdienst, Lutz Kuchelmeister, berichtete von der Fertigstellung des neuen Einsatzfahrzeuges und von den 19 Rettungseinsätzen des zurückliegenden Jahres. Besonders eindrücklich war ein Jagdunfall nahe Gutenstein gewesen, bei dem ein durch einen Querschläger getroffener Jäger zu verbluten drohte. Auch hier hatte sich der hohe Ausbildungsstandard und die Tatsache, dass vier Ärzte und drei Rettungsassistenten in Dietfurt Dienst tun, bezahlt gemacht. Wie dieser Ausbildungsstand gesichert und weiter ausgebaut werden soll, war Inhalt der Ausführungen des San-Referenten Volkhard Hanke.

Sophie Rossero informierte über die Tätigkeiten der Jugendgruppe Die Übernahme mehrerer Jugendlicher in den aktiven Dienst schaffe jetzt Raum für die Aufnahme neuer Jugendlicher (siehe unten). Sophie Rossero stellte eine Vertiefung der Zusammenarbeit mit dem Jugendferienprogramm von Vilsingen in Aussicht, wofür sich in ihrem Grußwort die Ortsvorsteherin von Vilsingen, Viktoria Diels- Gombold, ausdrücklich bedankte. Sie nahm nach Abschluss der Berichte auch die Entlastung der Bereitschaftsleitung vor.

Kassier Hermann Geier informierte über die hohen Kosten, die die Sanierungsmaßnahmen der Ruine und vor allem die Beschaffung des neuen Dienstfahrzeugs ausgelöst hätten.

Abschließend wurden durch Maria Erhart, stellvertreterde Kreisbereitschaftsleiterin, und den stellvertretender Bereitschaftsleiter Dieter Sorg eine Reihe von Bergwachtleuten für langjährige Mitgliedschaft im DRK und in der Bergwacht geehrt. Unter anderem Rainer Hoffmann und Alfred Krippel für 25 Jahre, Alfred Korr, Michael Pfrieger, Rolf Schönebeck für 30 Jahre, Hermann Geier für 35 Jahre, Gerhard Frick, Ernst Hagg sowie Hans und Walther Paape für 40 Jahre sowie Hans Seybold für 45 Jahre.

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