Die Stimmung ist gut. Kein Wunder: Eine Arbeitslosenquote, die niedriger ist als im Land (und im Bund sowieso), die kann sich sehen lassen. Und dass der Fachkräftemangel sich nicht flächendeckend bemerkbar macht, das kann auch als Pluspunkt verbucht werden. Doch die Entwicklung geht weiter. Und es gibt Dinge, die kann kein Unternehmer im Landkreis beeinflussen. Sollte nochmals eine Krise kommen, dann wird es schwieriger, diese zu überstehen. Leider hat die Politik bisher wenig Konkretes getan. Zaudern und Zögern ist an der Tagesordnung. Nicht so bei den Betrieben im Landkreis Sigmaringen. Die geben mit Investitionen, mit der Schaffung neuer Arbeitsplätze und vor allem mit einem steigenden Angebot an Ausbildungsplätzen ein gutes Beispiel. Da kann man nur den Hut ziehen. Die Mischung aus Industrie und Mittelstand erweist sich als guter Zukunftsmix. Das wird auch der Verteidigungsminister nicht ändern.
