Mein
Schlagwörter


Die Grünen in Oberschwaben weisen am 1. Juli mit einer Informationsveranstaltung in Herdwangen auf das geplante Endlager für Atommüll aus der Schweiz hin, der nahe der deutschen Grenze im Weinland gelagert werden soll.

Oberschwaben: Während die vorgesehenen deutschen Endlager Gorleben und Asse immer mal wieder durch Wassereinbrüche oder andere Skandale auf sich aufmerksam machen, nehmen die Untersuchungen und Planungen im Weinland in der Schweiz nahe der deutschen Grenze ungestört ihren Lauf. Der Atommüll soll 1000 Meter unter der Erde im Opalinuston gelagert werden. Einzige Hürde ist die notwendige Volksabstimmung hierüber. Dies zwingt die Schweizer Regierung – im Gegensatz zur deutschen Bundesregierung - zu einer möglichst offenen Informationspolitik. Da alle geplanten Endlagerstandorte an der deutschen Grenze geplant sind, müssen auch die benachbarten deutschen Kommunen gehört werden. Aus diesem Grund findet am 28.September in Singen am Hohentwiel eine „Vernehmlassung“ (Anhörung) der Regionalverbände Hochrhein-Bodensee, Schwarzwald-Baar-Heuberg und Bodensee-Oberschwaben statt.

Gegen das geplante Endlager gibt es auch in der Schweiz Widerstand. So setzt sich die Schweizerische Energiestiftung (SES) für die Durchsetzung alternativer Energien ein und hinterfragt das geplante Atomendlager sehr kritisch. Auf Einladung der Grünen im Kreisverband Sigmaringen wird die SES-Projektleiterin Sabine von Stockar aus Zürich bei einem Informationsabend am Donnerstag, 1. Juli um 20 Uhr im Bürgersaal der Bundschuhhalle in Herdwangen zu diesem Thema sprechen.Der Grüne Kreisverband Sigmaringen hat bereits im letzten Herbst das Zwischenlager Würenlingen in der Schweiz besichtig.

Informationen bei Wolfgang Lohmiller unter Tel. 0 75 81/29 03.

zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Schreiben Sie Ihre Meinung
Überschrift
Text


noch 1000 Zeichen


Informiert bleiben:
Bei jedem neuen Kommentar in dieser Diskussion erhalten Sie automatisch eine Benachrichtigung
Unsere Community-Regeln