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Krauchenwies Rotes Kreuz in Krauchenwies erweist Udo Körth hohe Ehre

Bei der Hauptversammlung bei Ortsverbandes steht Körth im Mittelpunkt: Seit 50 Jahren ist er Mitglied, in dieser Zeit hat er viel fürs Rote Kreuz geleistet.

Bereitschaftsleiterin Christine Steuer hat bei der Hauptversammlung des Ortsverbandes des Roten Kreuzes mit dem Zahlenwerk beeindruckt: So besteht die Bereitschaft aus lediglich acht aktiven Mitgliedern, vier kommen noch in der Altersabteilung dazu. Zusammen haben sie im vergangenen Jahr 673 Stunden Dienst geleistet. Das ergibt einen Durchschnitt von 74,8 Stunden pro Mitglied.

Trotz der dünnen Personaldecke ist der Ortsverband in Krauchenwies guter Dinge. Bei vielen Veranstaltungen helfen sich die benachbarten Bereitschaften gegenseitig aus. So waren die Krauchenwieser bei der Fasnet in Ostrach beteiligt. Innerhalb der Gemeinde leisteten sie bei fünf Veranstaltungen Sanitätsdienst. Das waren der Fasnetsdienstag in Krauchenwies, das Bierfest in Göggingen, der Volkslauf in Hausen, der Tag der offenen Tür bei der Firma Steidle, das Relegationsspiel und das Enduro-Rennen in Göggingen. Bei vier Blutspendeterminen kamen 545 Konserven zusammen. Personell unterstützt wurden die Rotkreuzhelfer dabei von den Senioren, Familienangehörigen, sonstigen freiwilligen Helfern und von anderen Bereitschaften.

Im Mittelpunkt der Versammlung stand eine wichtige Ehrung: Seit 50 Jahren ist Udo Körth Mitglied der Bereitschaft. Dafür bekam er die Ehrenspange für 50 Jahre aktiven Dienst vom Kreisverbandsvorsitzenden Rolf Vögtle verliehen. Zehn Jahre war Körth als Bereitschaftsleiter tätig. Als hauptamtlicher Rettungsassistent fuhr er 20 Jahre im Rettungsdienst. Ehrenamtlich reiste er als Erste-Hilfe-Ausbilder im ganzen Landkreis umher. Das Besondere an seinen Kursen war, dass er immer selbst Erlebtes aus dem Rettungsdienst mit einfließen ließ und so einen praxisnahen und lebendigen Unterricht gestaltete, bei dem nie Langeweile aufkam. Aber nicht nur sein Gesicht erlangte einen Bekanntheitsgrad, sondern auch seine Stimme. Zumindest beim Roten Kreuz und der Feuerwehr. Denn acht Jahre saß er auch noch in der Leitstelle in Sigmaringen.

Rolf Vögtle bezeichnete die Bereitschaft als überschaubare, sympathische Truppe, die für ihre Größe Beachtliches leistet. Außerdem informierte Vögtle die Versammlung über drei aktuelle Themen. Die Liegenschaften des Roten Kreuzes werden derzeit überprüft und die Mängellisten in den nächsten Jahren abgearbeitet. Der Kreisverband steigt in die Tagespflege ein. Das 150-jährige Bestehen des Verbandes soll mit einem Festakt im Juni und mit weiteren Veranstaltungen übers Jahr hinweg gefeiert werden. Kassiererin Liane Müller berichtete nach dem Kauf eines Defibrillators von einem leicht gesunkenen Kassenstand. Blutspenden und andere Tätigkeiten seien wichtige Dienste, so Bürgermeister Jochen Spieß. Dafür bedankte er sich und versprach, dass die Gemeinde weiterhin ein guter Partner sein will.

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